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Überraschung von MB Keller

Hermes der Götterbote hat geklingelt. Nanu, hab ich den Überblick über meine Bestellungen verloren? Oder Iris? Ne, eine Präsentsendung. Aha! Von wem?

Steht was mit Wein auf dem Karton. Schonmal nicht schlecht, also ausgepackt und das hier gefunden:

MB Keller Präsent

MB Keller Präsent

Na, das ist doch mal eine nette Überraschung. Damit werden wir einen schönen Abend verbringen und auf einen schönen Keller anstoßen.

Vielen Dank an MB Effizienzkeller. Damit findet eine sehr positive Kellerbauphase ein sehr positives Ende. Denn heute kam die finale Rechnung von MB Effizienzkeller nach der Abnahme letzten Montag. Bezahlen wir gerne.

Keller abgenommen!

Am Montag 10 Uhr war Kellerabnahme. Bis auf die nicht sehr liebevoll angebrachten Lichtschächte gab es nichts zu meckern bei MB. Ganz im Gegenteil, wir sind immer noch sehr zufrieden mit der Auswahl. Schnelle und sympathische Kommunikation, Hilfe wo Hilfe nötig war und vor allem auch dann Unterstützung, wenn MB Keller eigentlich gar nicht verantwortlich war. Ein paar Vorschläge von MB haben uns richtig Geld gespart, wie z.B. das weglassen der Deckenauskragung.

Also vielen Dank an MB Keller, Herr Emser und unseren super Bauleiter Herr Allmann und den Montagetrupp. Fast schade, dass wir schon durch sind mit dem Keller.

Deckenelement Flur

Deckenelement Flur

Gästezimmer, Arbeitszimmer, ... oder was auch immer mit 150cm x 100cm abgeböschtem Fenster

Gästezimmer, Arbeitszimmer, … oder was auch immer mit 150cm x 100cm abgeböschtem Fenster

Feierabend im Hellen…?!

Nanu? Wir verlassen die Baustelle im Hellen? Was ist denn da los? Gestern haben wir noch mit Handylicht in der stockdusteren Baugrube weiter gearbeitet. Etwa fertig? Leider nicht. Uns geht die Dämmung aus, obwohl wir fast allen Verschnitt wieder verwendet haben. Der Grund ist, dass ich beim Berechnen der Menge nicht gewusst habe, dass der Sockel gute 20cm dicker ist, als der Rest und da dieser mit ganzen Platten (man gönnt sich ja sonst nichts) gedämmt ist, fehlt es uns jetzt oben in der letzten Reihe. Auch habe ich nicht bedacht, dass wir den Verschnitt der obersten Platten NICHT wieder verwenden können. Witzigerweise habe ich die ganze Zeit Sorge gehabt, dass uns der Bitumenkleber ausgeht. Wenn man ordentlich vollflächig verklebt geht gut Kleber weg. Aber wir haben jetzt für den Rest noch 1 1/4 Eimer übrig. Das sollte gut hinkommen.

Ärgerlich ist, dass ich jetzt eine kleine Menge Dämmung nachbestellen muss und den Styroschneider noch mal leihen muss. Dann wäre ich bei 100-120€ Leihgebühr. Da wäre ein Gebrauchtkauf und anschließender Verkauf deutlich günstiger/kostenneutral drin gewesen. Hinterher, weiß man bekanntlich immer mehr. Aber so hat man keinen Stress mit Verkaufen.

DSC00775

Sockel größer, als der Rest und mit ganzen Platten gedämmt.

Aber das wichtigste war, dass wir die vorletzte Reihe komplett verlegt haben. Denn so kann schon angeschüttet werden und wir haben keinen riesigen Zeitdruck weitere Dämmplatten zu kaufen.

Mit dem Wetter hatten wir dieses Wochenende auch total Glück. Trocken und sogar teilweise sonnig. War doch angenehmer, als durchnässt und frierend vom Dauerregen im Sturm.

Viel Zeit haben wir heute damit verbracht Tetris zu spielen anstatt zu arbeiten. Von oben wirft irgendwer Klötze von der Decke und man dreht diese dann so lange, bis sie in die Lücken passen, die MB Effizienzkeller uns hinterlassen hat. Hab sogar einen Vierer geschafft! Hier kommt damit ganz offiziell der erste Kritik Punkt an MB. Man sieht deutlich, dass die Jungs einfach nur nach Hause wollten und die Lichtschächte irgendwie dran geklatscht haben. Die Dämmplatten waren weder besonders gerade, noch scheint irgendwer auf die Anschlüsse an die nächsten Platten gedacht zu haben. So mussten wir einige Falze entfernen und mit teilweise recht kleinen Stücken und viel (teilweise schräg) Schneiden arbeiten. So gründlich vollflächig verklebt, wie bei uns war es auch nicht. Dieter war die ganze Zeit dran: „Lass uns das abreißen und neu machen. Sind nur vier Schrauben.“. Nix, wir brauchen jede Platte und das kostet nur Zeit. Lieber Tetris. Da die Jungs davon ab aber echt hilfsbereit waren und super Arbeit geleistet haben ist das zu verschmerzen.

Tetris: Besonders Spaßige stellen mit Pfeilen markiert

Tetris: Besonders Spaßige stellen mit Pfeilen markiert

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Tetris: Zweites Level

Aber wir haben hier den Highscore gepackt und beide Level durchgespielt.

Am Ende sah das ganze dann so aus:

Alles verlegt, was wir hatten.

Alles verlegt, was wir hatten.

An ein paar Stellen liessen sich Fugen nicht vermeiden. Besonders im Sockelbereich. Den kompletten Sockel mussten wir wieder ausgraben. Die Unwetter und der Regen haben einiges an Schlamm in den Arbeitsraum gespült. Teilweise ist man mit den Stiefeln gute 40cm tief eingesunken im Schlamm und hat die Füße kaum wieder raus bekommen. Dazu kommt, dass man eigentlich keinen Platz für den „Abraum“ hat. Also immer von Links nach Rechts und dann wieder von Rechts nach Links. Spaß!!! Noooot!!!
Das und den Voranstrich des Sockels habe ich Freitag bis Nachmittags fast komplett im Alleingang geschafft, bevor Iris und Dieter dann zeitgleich aufgeschlagen sind. Iris hat dann die letzten Meter geschaufelt und schnell war der Sockel zu Ende gedämmt. Nach dem Schaufeln weißte, was de jetan has.

Aber weder der Boden ist dann absolut eben, noch ist es der Sockel. Mal ist er fast bündig mit den Dämmplatten, mal steht er fast 2cm über. Auch die Wände sind an einigen Stellen nicht absolut eben und so kann man sich nur aussuchen, auf welcher Seite man die Fugen hat. Vom Sockel abgesehen haben wir aber wirklich sehr exakt verlegt und haben kaum eine Fuge größer, als 1mm und natürlich keine Fugen übereinander, sondern immer schön versetzt.

Was ich auch wieder deutlich gemerkt habe: Alleine kann man noch so schnell arbeiten. Man ist DEUTLICH langsamer als schon zu zweit. Alleine das ständige aus der Baugrube raus, schneiden, in die Baugrube rein, Werkzeug vergessen…aus der Baugrube raus…

Dort wo es sich nicht vermeiden ließ musste dann der gute PU Schaum aushelfen. Den kompletten Sockel haben wir dann tatsächlich mit 2mm – 2cm dicken Streifen Dämmplattenverschnitt ausgestopft und dann noch großzügig mit Bitumenkleber abgedichtet, damit dort kein Wasser hinter laufen kann. Zeigt mir mal den Bautrupp, der so penibel vorgeht.

Sockelabdichtung mit Bitumenkleber

Sockelabdichtung mit Bitumenkleber

Einmal rundum den Sockel gebückt abdichten geht auch gut auf den Rücken. Bin halt auch langsam alt.

Das Endergebnis

Das Endergebnis

Wir haben jedes mal morgens angefangen und eigentlich ohne Pause bis zur Dunkelheit durch gewerkelt.

Fazit der Kellerarbeiten:

  • Meine Staffelei war eine unglaubliche Hilfe
  • Mein Bruder war eine unglaubliche Hilfe
  • Iris natürlich auch
  • Bitumenkleber ist ein Teufelszeug
  • Für das eigene Haus dämmen macht Spaß
  • Man wird SAUDRECKIG
  • Unser Keller ist jetzt mega gedämmt
  • Würden wir wieder selber machen
  • Die nagelneuen Gummistiefel sind unverzichtbar!!!
  • Unserer zwei Mann und ein Frau und ein Hund Bautrupp hat super gearbeitet
  • Der Hund/Bauherrin passt auf und kontrolliert, dass auch jeder arbeitet

Nochmal ein dickes Dankeschön an meinen Brudi, du rockst, Junge!

Aus Jux haben wir zwischendurch noch meine neuste Errungenschaft getestet. Eine TIP 8000 Tauchpumpe mit Flachansaugung bis 2mm (89€). Die haben wir ganz schnell wieder ausgemacht, dass das kleine Ding so einen Schwall Wasser raus haut, hätten wir nicht gedacht. Damit bekommen wir den Keller später in Nullkommanix leer.

Dieter hat morgen frei. Wir werden noch ein paar Durchbrüche und Kleinigkeiten machen und gehen dann tatsächlich mal wieder klettern. Ich war schon fast eine Woche nicht mehr!!!

Kellerstellung

Diese war schon letzten Mittwoch. Seitdem ist auch eine Menge passiert und deswegen war wenig Zeit zum Blog schreiben.

Auch diese lief absolut reibungslos ab. Ich hatte ja nichts anderes erwartet. Die Bauherrin handelt lieber getreu dem Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Sagte schon ihr Hundegroßvater. Und so wurde jeder Schritt streng und mit geschultem Blick kontrolliert:

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Bauherrin bei Kellerstellung

Klar, nach so einem anstrengenden Tag ist die Bauherrin erstmal platt und hat sich ihr Schläfchen verdient. Kontrollieren und aufpassen und dazu noch die ganze Verantwortung, klar dass der Hund genauso platt ist, wie die fleissigen Kellerbauer. Ich musste nur rum stehen, Kran bewundern und Fotos machen. Irgendwer kam mit der Frage: „Sind Sie der Bauherr?“ an. Meine Antwort: „Derjenige der mit Händen in den Taschen und Fotoapparat um den Hals am Bau steht, während alle anderen arbeiten ist IMMER der Bauherr!“. Hatte fast ein schlechtes Gewissen die ganze Zeit.

Die Bauherrin ist platt nach einem anstrengenden Tag

Die Bauherrin ist platt nach einem anstrengenden Tag

Dann mal wie immer zum zurück zum Ernst des Themas. Ich hab zwar keine Ahnung (aber davon viel), aber soweit ich das beurteilen kann hat MB Keller auch hier wieder ganze Arbeit geleistet. Es lief alles absolut reibungslos ab. Die verspätete Lieferung der Dämmung haben die fleissigen Kellerbauer auf Ihren Schultern wieder rausgeholt. Bodenplatte war ruck zuck gegossen und genauso ging es beim Stellen der Wand- und Deckenelemente weiter. Es war spannend zu sehen und es hat sich gelohnt dafür frei zu nehmen. Kontrollieren brauchte ich da nichts und deswegen war ich auch nicht da. Der eigene Keller wird nur einmal gestellt und das wollte ich natürlich sehen und natürlich die fleißigen Arbeiter mit Kaffee, Brötchen und Teilchen versorgen.

Von der sehr schnellen Kommunikation bei der Angebotserstellung, der sehr schnellen Beantwortung von allen Fragen über die Planung bis hin zur Montage war wirklich alles vorbildlich. Unser Bauherrenschutzbeauftragter hat die Bodenplatte abgenommen und hatte auch keinerlei Beanstandungen. Unser Bauleiter, Herr Allmann war sehr engagiert und ebenfalls immer hilfsbereit. Jetzt folgt nur noch die Abnahme des Kellers mit Herrn Allmann, MB wird die Deckenstützpfeiler noch abholen und dann sind wir mit MB Keller soweit auch schon durch.

Eigentlich fast schade so rund, wie das ganze lief. Von der schnellen und guten Kommunikation und Betreuung können sich die Hausanbieter alle eine Scheibe abschneiden.

Achja, ich bekomme leider keine 10% Extra Rabatt oder Sonstiges von MB für die Werbung (warum eigentlich nicht?). Wir sind wirklich so zufrieden bisher.

Und zum Schluß noch ein paar Fotos.

Kellerstellung

Kellerstellung

Wand Hauswirtschaftsraum

Wand Hauswirtschaftsraum

 

Säule für den prunkvollen Eingangsbereich von uns liebevoll das Portal genannt.

Säule für den prunkvollen Eingangsbereich von uns liebevoll das Portal genannt.

Wenn man die Fundamentsäulen für unseren Eingangsbereich sieht, denkt man sofort wir bekommen sowas:

Aber es wir nur ein kleines Vordach über dem Eingang. Bin mir nicht sicher, ob die so groß sein müssen oder so tief gegründet für unser simples Vordach. Aber wird schon passen.

 

Noch eine Säule im Anflug

Noch eine Säule im Anflug

Auch meine Hochachtung an den Kranfahrer. Gerade in dieser Woche war im Baugebiet die Hölle los. Überall stehen Autos und Materialien rum. Aber der Kranführer hat alle Teile mit einer Präzision an seinen Platz und an Hindernissen vorbei bewegt…Hut ab!

Unsere Kellertreppe

Unsere Kellertreppe

Interessant ist es auch die verschiedenen Varianten zu sehen, wie man einen Betonkeller bauen kann. Wir hatten einen Fertigkeller mit im Werk präzise vorgefertigten Elementen, welche an der Baustelle verfüllt werden. Beim Nachbarn werden einseitig Schalungselemente gesetzt, dann mit Armierung versehen und die andere Seite wird verschalt. Und dann wird Beton eingegossen.

Nachbarkeller

Nachbarkeller

Nachbarkeller

Nachbarkeller

Ich durfte Kran fahren! Ok, nur ein bisschen und nur hin- und her. Aber der Entschluss steht. Sobald das Haus abbezahlt ist, kauf ich mir einen Liebherr Kran. Wofür? Keine Ahnung? Egal! Schon faszinierend so ein Teil. Auch die präzisen Infos auf dem Display von der Gewichtsverteilung auf den einzelnen Stützen, Entfernung des Ausleger Endes zum Kran, Länge des Auslegers, Gewicht am Ausleger, mögliches Gewicht am Ausleger bei der aktuellen Position, etc. Geiles Teil!

Kran fahren!

Kran fahren!

Routinierte Kletteraction über ein am Kran hängendes Deckenelement.

Akrobatische Einlage

Akrobatische Einlage

Deckenelement Flur

Deckenelement Flur

So hohl, wie mein Kopf! Noch!

So hohl, wie mein Kopf! Noch!

Viele Gedanken haben wir uns zur Tageslichtsituation im Keller gemacht. Haben uns Lichtschächte in vorhandenen Kellern angeschaut und das Licht für unzureichend befunden. Und das ist das Ergebnis unserer Überlegungen. Der Trainingsraum bekommt einen Lichthof mit 120cm x 100cm Fenster. Das passt gerade so mit der geplanten Terrasse und der Fenstertüre auf der Südseite im Essbereich. Muss alles gut geplant sein.

Trainingsraum mit 120x100cm Fenster. Dieses wird abgeböscht.

Trainingsraum mit 120x100cm Fenster. Dieses wird abgeböscht.

Das potentielle Gäste-, Arbeits- oder Kinderzimmer bekommt ebenfalls einen Lichthof mit 150cm x 100cm Fenster.

Gästezimmer, Arbeitszimmer, ... oder was auch immer mit 150cm x 100cm abgeböschtem Fenster

Gästezimmer, Arbeitszimmer, … oder was auch immer mit 150cm x 100cm abgeböschtem Fenster

Der Lager- und Bastelraum bekommt nur einen Lichtschacht und 100cm x 75cm Fenster. Der Unterschied im Lichteinfall mit und ohne Lichtschacht ist überdeutlich. Ich reiche noch Fotos mit Lichtschacht nach.

Das wird unser Lagerraum und Bastelraum mit Werkbank. Vor das Fenster kommt noch ein Lichtschacht.

Das wird unser Lagerraum und Bastelraum mit Werkbank. Vor das Fenster kommt noch ein Lichtschacht.

Und den krönenden Abschluss bildet die Treppe.

Krönender Abschluss: Die Kellertreppe

Krönender Abschluss: Die Kellertreppe

Millimeterarbeit

Millimeterarbeit

Wir haben auch lange überlegt, ob wir eine Betontreppe nehmen oder von Weberhaus eine Holztreppe, wie ins Obergeschoß machen lassen. Aber der Preis für die Betonrohtreppe ist deutlich günstiger, als eine Holztreppe. Da kommen dann noch Kosten für Geländer, Treppenbelag, etc. oben drauf. Aber a) wird es mit Eigenleistung günstiger als eine Holztreppe bleiben und b) können wir diese Kosten aufschieben bis wieder Geld in der klammen Bauherrenkasse ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir keine Leiter benötigen, um in den Kellerrohbau zu kommen.

Und noch ein dickes Dankeschön an unseren Bautrupp. Super Arbeit, Jungs! Der nächste Keller wird wieder von MB und wir verlangen den gleichen Bautrupp….aber das dauert hoffentlich noch ein paar Tage…

Die Bauherrin dreht völlig durch…

…vor Freude über die Bodenplatte:

Während unten betoniert wird, hat oben den Hund der Hafer gestochen.

Während unten betoniert wird, hat oben den Hund der Hafer gestochen.

Während unten betoniert wird, hat oben den Hund der Hafer gestochen.

Während unten betoniert wird, hat oben den Hund der Hafer gestochen.

Unten sind unsere Kellerbauer fleissig dabei die Bodenplatte zu betonieren und plötzlich dreht der Hund durch. Wie vom Hafer gestochen fetzt Sie über die Baustelle, bevorzugt über den schmalen Grad zwischen beiden Grundstücken und kürzt die Ecken der Baugrube teilweise mit gut 2m ab…Iris bekommt wieder den Herzkasper, aber Hauptsache der Hund hat Spaß. Und unsere fleißigen Kellerbauer haben auch gestaunt und geschmunzelt.

Aber fangen wir von vorne an. Unsere Kellerbauer haben in Rekordzeit die Dämmung verlegt und die Armierung vorbereitet. Als ich am frühen Nachmittag auf der Baustelle ankam warteten sie schon auf den ersten Beton LKW. Die Baugrube sah da so aus:

Dämmung und Armierung

Dämmung und Armierung

Dämmung und Armierung

Dämmung und Armierung

Ein Vertreter von unserem Bauherrenschutzbeauftragten hat die die Arbeiten dann abgenommen und für sehr gut befunden. Wenn einmal der Beton drauf ist, kann man nichts mehr prüfen. Zitat: „Das ist aber ne ordentlich dicke Dämmung!“. Stimmt. 🙂

Los geht's!

Los geht’s!

Im Erker fängt der Spaß an.

Der Erker als Erstes

Der Erker als Erstes

Der Erker als Erstes

Der Erker als Erstes

Vor die Aussenwände wird eine Bitumendichtbahn in den frischen Beton gedrückt. Die Verbindungsstellen werden mit einem Brenner verklebt und wenn ich es richtig gesehen habe mit Metallklammern fixiert. Dann werden noch die Armierungseisen für die Wand gesetzt während der nächste LKW kommt. Hier erkennt man schon, wie dick die Wände werden.

Datt is ma en Rüssel! Betonpumpe in Aktion.

Datt is ma en Rüssel! Betonpumpe in Aktion.

Die Betonpumpe in Aktion.

Es füllt sich langsam.

Es füllt sich langsam.

Glatt streichen.

Bodenplatte

Bodenplatte

Sieht doch schon schwer nach Bodenplatte aus. Von diesen LKW haben wir insgesamt vier Stück bekommen. Je 7,5m3 WU-Beton. Klingt sehr viel und wirkt verteilt auf der Bodenplatte ziemlich wenig.

4 LKW mit je 7,5m3 WU-Beton

4 LKW mit je 7,5m3 WU-Beton

Fast fertig!

Fast fertig!

Ich hatte es heute eilig zuhause, weil ich länger gearbeitet habe, als ich eigentlich wollte. Und das wichtigste, den Kaffee für unsere fleißigen Arbeiter habe ich natürlich bedacht. Das zweit Wichtigste…meine Jacke…hab ich vergessen. Ein paar Stunden draussen bei 8 Grad ohne Jacke sind ganz schön frisch! Selbst schuld.

Mit dem Wetter haben wir Glück gehabt. Deutlich freundlicher als gestern und vor allem trocken.

Die Jungs von MB Keller haben die deutlich verspätete Lieferung der Dämmung aufgeholt. Heute in Rekordzeit die Dämmung und Armierung vorbereitet und sind noch im Hellen fertig geworden. Deutlich später als im ursprünglichen Zeitplan geplant, durften Sie dann ins verdiente Wochenende. Hat viel Spaß gemacht. Wir sehen uns nächste Woche wieder.

Feinabsteckung, Verschalung und sch*** Wetter

Am Dienstag hat unser Vermesser Herr Rosen, wie immer zuverlässig und schnell seine Arbeit gemacht und die Feinabsteckung vorgenommen. Diese war Basis für die Verschalung der Bodenplatte.

Seit Wochen ist brauchbares Wetter und kaum geht’s bei uns richtig los wird das Wetter schlecht. Unsere armen Kellerbauer haben heute in wirklich bescheidenem Wetter die Verschalung soweit fertig gemacht, die Armierung schonmal bereit gelegt und dann…gewartet…auf die Dämmplatten gewartet, die heute eigentlich schon verlegt hätten sein sollen.

Leider gab es trotz expliziter und teurer Terminlieferung eine Verzögerung von fast einem ganzen Arbeitstag und so kam die Dämmung erst am späten Nachmittag. Der Termin für die Betonierung der Bodenplatte morgen gegen Mittag ist damit nicht mehr zu halten. Glücklicherweise hat MB Keller die Lieferung des Betons sehr kurzfristig auf den Nachmittag ändern können. Gut für uns, schlecht für unsere armen Kellerbauer. Denn diese haben morgen einen sehr harten und langen Tag vor sich. So muss in wenig Zeit die Dämmung verlegt, die Armierung und alles für die Betonierung vorbereitet werden. Das wird ein langer Tag für die Armen. Ich hoffe die Stimmung zumindest ein bisschen mit Teilchen, Brötchen und Kaffee aufhellen zu können, denn zur Betonierung möchte ich an der Baustelle sein.

Auch diese unverschuldete Verzögerung wurde von MB Keller schnell und kurzfristig gelöst.

Hier ein paar Fotos vom aktuellen Stand:

Dämmplatten, Verschalung und Armierung

Dämmplatten, Verschalung und Armierung

Dämmplatten, Verschalung und Armierung

Dämmplatten, Verschalung und Armierung

Dämmplatten, hoffe die sind morgen noch da bei dem Wind

Dämmplatten, hoffe die sind morgen noch da bei dem Wind

Verschalung und ein Haufen Dämmplatten

Verschalung und ein Haufen Dämmplatten

Die 180mm Dämmplatten sind ganz schöne Brummer.

KFW40 – Die Abrechnung!

Es gab tatsächlich ein paar Anfragen, ob sich KFW40 wirklich für uns lohnt. Da mir jetzt alle Preise vorliegen, hier die finale Abrechnung.

Was wir sowieso hatten:

  • KFW55 Standard
  • Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Der sehr gute Weberhaus Standard mit dreifach Verglasung Ug 0,6 und Uw 0,8. Sehr gut gedämmte Haustüre. Sehr gute Dämmung des Daches. Hohe Dichtigkeit der Gebäudehülle. Und so weiter und so fort.
  • ÖvoNatur-Therm Wand von Weberhaus mit 0,12 Uw Wert.
  • Luft-Wasser-Wärmepumpe
  • Fußbodenheizung auf niedrige Vorlauftemperaturen optimal für die Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgelegt
  • 140mm Dämmung des beheizten Kellers unter der Bodenplatte und an den Außenwänden

Im ersten Entwurf des Energieausweises wurde klar, dass wir damit ziemlich knapp am KFW40 Standard vorbei schrammen. Also unseren Energieberater gefragt, welche Maßnahmen nötig werden. Wie bereits in einem älteren Beitrag beschrieben:

  • Dämmung Keller auf 180mm erhöhen
  • Kellerfenster mit 0,8 Uw-Wert

Die 140mm Außenwand – Dämmung hätte uns bei MB ca. 4.500€ gekostet. Vollflächig verklebt.
Die 140mm Dämmung unter der Bodenplatte liegt bei ca. 4.300€.

Ursprünglich wollten wir den Keller rundum nur mit 100mm dämmen. Das hätte für KFW55 dicke gereicht. Aber bei den Verhandlungen damals mit SüdWest stellte sich heraus, dass ein großer Teil der Kosten durch den Arbeitsaufwand fix ist und der Aufpreis von 100mm auf 140mm nur wenige hundert Euro beträgt.

180mm unter der Bodenplatte kosten uns ca. 1.000€ mehr. Die Außenwand-Dämmung machen wir jetzt in Eigenleistung. Hier zahlen wir ca. 3800€ für Dämmplatten und 330kg 2K Kleber. Dazu kommen ein paar Werkzeuge (längere Wasserwaage, Schaumpistole und Fuchsschwanz) und die Leihgebühr für den Styroschneider (ca. 40€), die ich mir gegönnt habe, aber zum Großteil sowieso gebraucht hätte. Also >600€ gespart, Werkzeug schon abgezogen.

Für die Kellerfenster bekommen wir eine Gutschrift von 1.185€. Für die Fensteröffnungen zahlen wir 384€. Für die jetzt extern vergebenen Fenster zahlen wir ca. 1445€. Diese haben allerdings Aufpreise für WK2 Beschläge und verschließbare Fenstergriffe mit drin. Bei den Fenstern haben wir mit der Peter van Kempen GmbH einen wirklich günstigen Anbieter für sehr gute Fenster gefunden.

Wenn sich jemand fragt, wo die Deckenaussparung hin ist, die in den vorherigen Beiträgen zum Thema erwähnt wurde, die hat unser Bauleiter von MB Keller weg rationalisiert. Er hat bei Weberhaus angefragt, ob diese wirklich nötig sei und ob es bei den 30cm Kellerwänden und 36cm Hauswand + 4cm Stülpschalung nicht auch ohne geht. Und siehe da: Es geht! Wieder ein dickes Plus für MB Keller und unseren Bauleiter Herrn Allmann.

Summa summarum:

+ 1.000€ – Dämmung der Kellersohle
+ 3.800€ – Dämmplatten und Kleber für Außenwände
+ 60€ – Werkzeug (was ich größtenteils sowieso gebraucht hätte)
+ 40€ – Leihgebühr Styroschneider
+ 1.445€ – Fenster
+ 384€ – Fensteröffnungen
+ Eigenleistung
– 4.500€ – Außenwanddämmung
– 1.185€ Gutschrift Fenster
– 2.500€ KFW40 Tilgungsbonus

Ergibt ein Plus von 1.456€ abzüglich Eigenleistung für KFW40. Dafür gibt es einen bombe gedämmten und beheizten Keller und dauerhaft sehr niedrige Energiekosten bzw. dank Photovoltaik ein schönes Plus. D.h. durch den Tilgungsbonus und die Eigenleistung ist für uns KFW40 sogar deutlich günstiger als KFW55 mit weniger Dämmung.

Tatsächlich geht es sich nicht ganz so günstig für KFW40 aus, denn die Eigenleistung hätten wir auch mit 140mm Dämmung machen können. Aber selbst dann wären wir durch den Tilgungsbonus wohl noch im Plus gewesen. Und das ohne die niedrigeren Energiekosten und den Umweltbonus eingerechnet zu haben. Alles richtig gemacht.

 

Der Keller kommt!

Bei Weberhaus warten wir noch auf die Rückmeldung auf unsere Korrekturen bei der Ausstattung. Beim Keller geht’s mit großen Schritten in die finale Planung über und dann geht es auch bald los.

Einige Details hat Herr Allmann von MB Keller noch mit uns besprochen und fest gelegt. So gab es noch ein paar kleinere Fragen an Weberhaus. Die exakten Positionen für Kellerdurchbrüche für die aussen liegende Wärmepumpe und die Elektroplanung galt es zu klären. Herr Allmann macht hier einen wirklich guten Job. Nur eins von vielen Beispielen:

„Herr Becker, ich war mal so frei und hab ihren Fensterbauer angerufen…“ und hat Fensterdetails und Größen besprochen. Die Fensteröffnungen werden rundum 2cm vergrößert, damit die Fenster ordentlich passen.

Ebenso hilft Herr Allmann bei Auswahl der Kelleraußenwand-Dämmung und des entsprechenden Klebers und den benötigten Mengen, obwohl wir diese nicht bei MB beziehen.

Weiterhin wurden zusätzliche Leerdosen deutlich günstiger, als vertraglich vereinbart, da wir an den Stellen der zusätzlichen Dosen sowieso Leerrohre haben. Das hat MB von sich aus so entschieden und gibt uns damit „freiwillig“ einen Nachlass, den Sie uns nicht geben müssen.

Insgesamt wird bei MB gerade richtig Gas gegeben. Die finalen Pläne und Auftragsänderungen habe ich heute freigegeben und der Keller geht bald in Produktion.

Etwas überrascht war ich, als ich heute an der Baustelle festgestellt habe, dass unser Vermesser Herr Rosen heimlich still und leise die Grobabsteckung bereits gemacht hat. Hätte ich vermutlich sonst erst gemerkt, wenn die Rechnung kommt. 🙂

Grobabsteckung

Grobabsteckung

Grobabsteckung Erker

Grobabsteckung Erker

Geschichte wird gemacht es geht vorran:

KW46 (DAS IST NÄCHSTE WOCHE!): Aushub
KW47: Bodenplatte
KW48: Keller
KW49: Einzug in den Keller ohne Toilette, Dusche, Heizung, Wasser, Fenster, alles unnötiger Luxus! 😀 😉

Nebenbei gibt es noch tausend Dinge zu klären und organisieren. Wie Details zu den Kellerfenstern, weil wir diese ja extern vergeben. Details zu KFW40. Lieferung der Dämmung. Styroporschneider reservieren bei boels.de für das Anbringen der Dämmung und und und…meine „Feierabende“ sind gut gefüllt momentan.

Baustellengespräch

Arschkalt, sehr Nass von oben und trotzdem gute Atmosphäre. Am Grundstück angekommen sehen wir gleich das Auto von unserem Architekten, aber keinen Architekt. Beim Aussteigen entdecken wir ihn dann im Rohbau gegenüber und er ist nicht allein.

Fast alle Beteiligten waren schon da und in erste Gespräche vertieft. Cati hat sich gleich unserem favorisierten und wahrscheinlichen Tiefbauer geschnappt und sich von ihm schön verkraulen lassen. Gutes Zeichen, die Bauherrin findet ihn sympathisch. Als erstes wurde und das ist ein Zitat von unserem Architekten der Herr vom Versorger „Fertig gemacht!“. Versorgeranschlüsse wurden schnell geklärt, wir werden einen Mehrspartenanschluss in den Keller machen. Kostet was mehr, ist aber die optimale Lösung. Wenn sich Architekt, Kellerbauer und Versorger so einig sind, kann man da nichts falsch machen.

Dann wurden die nötigen Tiefbauarbeiten und die Problematik des Wassers im Baugebiet besprochen. Dieses versickert dort leider nicht so gerne. Herr Allmann von MB Effizienz rät eine Pumpe parat zu haben, um nötigenfalls Wasser abpumpen zu können. Herr Anders hat noch eine bessere Idee, weil er das Baugebiet gut kennt. Etwa 1m unter der Baugrube ist eine durchlässige Schicht. Es reicht also an einer Ecke diese Schicht zu durchbrechen und das Loch, wie die Baugrube mit Kies aufzufüllen.

Dann wurden noch Geländehöhen und ein paar weitere Details besprochen. Kellerdurchbrüche. Kelleraufbau, Auskragung der Kellerwand oder nicht und für uns das Wichtigste, die Termine.

Tiefbauarbeiten sind für KW45 geplant, Keller Bodenplatte KW46 und Kellerstellung KW47.

Haus wohl nicht vor Januar. Wir hoffen noch irgendwo zwischen geschoben zu werden, wenn der Keller erstmal steht. Aber dafür muß auch erstmal der liebe Petrus mit spielen.

Insgesamt verlief das Gespräch trotz der Kälte sehr gut. Unser Architekt und Herr Allmann von MB Keller haben größtenteils die Gesprächsführung übernommen. Herr Anders hatte ein paar sehr gute Ideen zum Tiefbau und scheint sein Metier sehr gut zu verstehen. Dann entlassen wir Herrn Anders aus der Kälte. Unser Bauleiter von Weberhaus beeindruckt alle indem er einen portablen Drucker aus dem Hut zaubert und das Protokoll zur Unterschrift ausdruckt.

Und dann sind wir auch schon durch…schon…knapp 1,5h hat das ganze gedauert. Hätte mit deutlich weniger gerechnet. Alle sind froh aus der Kälte zu kommen und wir waren froh, dass gegenüber der Rohbau ein trockenes Plätzchen bot. Sonst wäre es schwierig geworden.

Wohnung ist für Ende November gekündigt, hauptsache der Keller steht bis dahin… 😀