Archiv der Kategorie: Garten

Libellen

Eigentlich kein Hausthema. Aber vielleicht trotzdem interessant. Ich konnte gestern Libellen in allen Stadien beobachten. Von der Larve unter Wasser, über die Häutung und das Trocknen bis hin zum Jungfernflug der noch sehr blassen Libelle. Das habe ich gestern fast ne Stunde lang beobachtet und ich bin eigentlich gar nicht so leicht zu unterhalten.

Makroaufnahme Libelle

Makroaufnahme Libelle

Makroaufnahme Libelle

Makroaufnahme Libelle

Häutung und eine leere Haut

Häutung und eine leere Haut

Garten Vorher/Nachher

Unser schöner Garten im Juli 2017:

"Garten" 2017

„Garten“ 2017

"Garten" 2017

„Garten“ 2017

"Garten" 2017

„Garten“ 2017

Wie man sieht haben wir letztes Jahr versucht den Garten sehr natürlich und naturnah zu halten. Bei den Pflanzen haben wir hauptsächlich auf Sauerampfer, Löwenzahn, Disteln und Weidegräser zurück gegriffen und der Natur ihren Lauf gelassen.

Der Garten in 2018:

Der Teich entwickelt sich nach und nach zu einem Biotop mit richtig viel Leben. Hunderte Insekten vom Wasserfüssler bis zur Libelle. Aktuell haben wir Libellen in jedem Stadium von der Larve bis zu „fast Flügge“. Die folgende bildet gerade ihre Flügel aus, ist aber scheinbar noch nicht Flugfähig.

Libelle

Libelle

Ufergraben links. Hier sind fast ausschliesslich Weidenröschen und Blutweiderich gepflanzt. Beide wachsen recht hoch und blühen ab Juni dann sehr schön.

Ufergraben

Ufergraben

Zierlauch ist momentan die Hauptattraktion in den Beeten.

Zierlauch

Zierlauch

Ufergraben

Ufergraben

Die Felsenbirne auf deren Blüte wir sehnsüchtig gewartet haben. Die Blüte war auch sehr schön, aber relativ schnell wieder vorbei.

Blick auf Felsenbirne und Haus

Blick auf Felsenbirne und Haus

Fächer Ahorn Orange Dream

Fächer Ahorn Orange Dream

Vieles ist noch zu tun und drei Viertel sind noch nicht fertig. Aber langsam erkennt man die Richtung. Der Teich sieht noch sehr künstlich aus, soll aber nachher sehr natürlich und naturnah wirken.

Wenn uns jetzt einer als Spiesser bezeichnet…ziehen wir uns gerne an. Vor zwei Jahren hätte ich das selber nicht gedacht. Aber Garten macht uns mehr Spass, als erwartet. Man bekommt selbst bei der Arbeit prima den Kopf frei und kann den Alltagsstress ein wenig in den Hintergrund schieben. Und im Erker oder auf der Terrasse ein Buch lesen und dem Plätschern vom Teich lauschen….ist schon nett. Gibt schlimmeres.

 

Splitkreis

Mit dem Splitkreis geht es jetzt auch weiter. Dieser war am Teichrand noch nicht fertig gestellt und damit wir den Baum noch düngen können werde ich dem Amberbaum noch einen Kreis aus Pflastersteinen gönnen, wo dann nur Mutterboden rein kommt.

Wir haben mal verschiedene Varianten getestet:

Und richtig schön war irgendwie nur die erste. Dafür haben wir uns dann auch entschieden.

Dafür habe ich dann erstmal den Graben ausgehoben und mit Schnureisen abgesteckt. Die Schnur für die Höhenvorgabe sorgfältig gespannt und ausnivelliert. Danach mit einem Stein fest gestellt, dass ich viel zu tief ausgehoben habe. Also verdichtet, wieder aufgefüllt, verdichtet, wieder aufgefüllt bis ich etwa 5-10cm Platz unter den Steinen für das Fundament habe.

Ausgehoben und abgesteckt

Gleich geht’s zum Hornbach und 6 Säcke Beton gekauft und Pommes gegessen. Beim Hornbach in Wickrath gibts im Pommeswagen die besten Pommes, die wir bisher in Mönchengladbach gefunden haben. 🙂

Danach kommt eine dünne Schicht feiner RCL in den Kreis, dann feiner Split und darauf dann die finale Kiesschicht.

Es spriesst und sprosst…oder „Endlich Frühjahr!“

Wir haben im Herbst ja die ersten Beete und den Teich fertig gemacht und bepflanzt. Iris hatte ihren Fokus auf den Beeten und der Teich war mein Gebiet.

Wir haben so einiges gepflanzt und die Pflanzen sind dann kurz darauf in die Winterruhe. Seitdem warten wir sehnsüchtig auf das Frühjahr und steigende Temperaturen, damit es endlich los geht.

Und jetzt ist es endlich so weit:

Hartriegel

Schneeball

Schneeball

Tulpen

Bei der Felsenbirne sind wir uns seit 4-5 Wochen sicher: Nächste Woche blüht sie! Aber nix da, die Blüten- und Blätterknospen wachsen und wachsen…aber nächste Woche ganz bestimmt!!

Felsenbirne

Der Baldrian hat es eilig. Vor einer Woche das erste zarte Grün und heute, wie auf dem Foto. Im Ufergraben zu erahnen das Sumpfvergissmeinicht.

Baldrian

Das Terrassenbeet. Hier hat Iris ganze Arbeit geleistet.  Der Weg zur Terrasse ist noch provisorisch und wird noch ein wenig versetzt.

Terrassenbeet

Für die Beete haben wir uns gegen Rindenmulch und für Lavasplit entschieden. Ist für die meisten Pflanzen tatsächlich sogar besser und muss nicht erneuert werden. Das wird noch ein Spass, denn da werden ein paar Kilo zusammen kommen…

Liebesbaum oder auch Judasbaum, vermutlich je nach aktuellem Beziehungsstatus:

Der Ufergraben wird später sehr üppig bewachsen sein. Vermutlich habe ich auch deutlich zu viele Pflanzen gesetzt. Wir lassen uns überraschen. Am Bereich von der Terrasse aus rechts habe ich flach wachsende Pflanzen, wie Sumpfprimeln, Sumpfdotterblumen, Sumpfgladiole und Wasserlobelien bevorzugt, um den Blick vom Garten/Terrasse auf den Teich nicht zu verbauen. Danach folgen ein paar Schwertlilien/Iris.

Im hinteren Bereich beim Filter, der vor einer Woche aus der Garage zurück an den Teich gewandert ist, Sumpfvergissmeinicht, Weidenröschen und im Wasser ein paar Froschlöffel und Wasserminze.

Links und Rechts von den Wassersteinen Hechtkraut und Preslie. Und im gesamten linken Ufergraben Blutweiderich, Weidenröschen und Wasserdost. Alles Pflanzen die bis zu 1m hoch werden und viel Grün und eine tolle Blüte bringen werden.

Das alles soll so üppig wachsen, dass man von der Folie nicht mehr viel sieht und der Teich sehr natürlich wirken wird. Soweit zumindest der Plan…noch sieht vieles sehr provisorisch aus.

Die Schwertlilien im Wasser haben schon einen ordentlichen Vorsprung zu denen im Ufergraben. Sind aber verschiedene Sorten.

Schwertlilien

Die Seerose treibt neue Blätter aus. Später zieht der Korb an eine tiefere Stelle des Teiches um.

Seerose

Ufergraben rechts.

Ufergraben rechts

Ufergraben links.

Ufergraben links

 

 

Rasen vertikutieren

Ich habe das erste mal die „Hauptrasenfläche“ vertikutiert. Obwohl die Rasenfläche noch nicht so alt ist, kam da schon einiges raus. Hauptsächlich abgestorbener Rasen aus dem Winter, aber auch schon ein paar Moose und Unkräuter.

Aber von vorne. Der Rasen hat über den Winter natürlich etwas gelitten und viel von seinem satten Grün in ein nicht so sattes abgestorbenes Gelb umgewandelt. Vor etwa drei Wochen habe ich die Frühjahrsdüngung ausgebracht und jetzt mit den milderen Temperaturen wächst er auch wieder langsam und das satte Grün kehr zurück.

Ein guter Zeitpunkt zum Vertikutieren. Einen Elektrovertikutierer wollte ich nicht, weil die Dinger nochmal ordentlich Platz in der Garage weg nehmen (teilweise so groß, wie ein Rasenmäher) und sooo groß sind unsere Rasenflächen auch nicht. Habe dann einen Pendel Vertikutierer von Wolf genommen und es nicht bereut. Für die Rasenfläche brauche ich etwas über eine Stunde. Aber bei tollem Wetter mit Sonnenschein lässt sich das gut ertragen. Wenn der Vertikutierer doppelt so breit wäre, wäre er perfekt. Aber auch so funktioniert er erstaunlich gut.

Was da runter kommt reicht für eine halbe Biotonne:

Danach sieht der Rasen erstmal etwas geschunden aus. Das war letzte Woche. Seitdem ist er aber schon wieder gut gewachsen. Ende der Woche werde ich dann das erste Mal wieder Mähen. Langsam wird es richtig spießig bei uns…denn die Gartenarbeit fängt an richtig Spass zu machen…hätte ich vor drei Jahren nicht im entferntesten geglaubt…aber Thomas wird zum Spießer…

Heute wird gekränzlet!

Gestern wurde gekärchert. Zur Reinigung der Terrasse, Garagentor und der Putzfassade im Keller und vor allem für Klettergriffe musste ein Hochdruckreiniger ins Haus.

Aufgrund ein paar mässiger Erfahrungen mit den kleinen Kärcher Hochdruckreiniger im Haus meiner Eltern (hielten selten länger als 2-3 Jahre) und auch eines grossen nagelneuen Kärchers in einem Bikeurlaub vor ein paar Jahren suchte ich nach Alternativen. Die großen Kärcher in meiner Stammkletterhalle hingegen zum Griffe reinigen funktionieren allerdings sehr gut.

Nach eingehender Recherche im Internet schien Kränzle das Maß der Dinge zu sein. Habe ich noch nie gehört, also erstmal weiter recherchiert und praktisch nichts negatives gefunden. Ok, außer dem Preis vielleicht.

Dann mal bei den Modellen informiert und wenn würde es der Kränzle K 1152 TS T. Wenn da nicht der hohe Preis wäre. Da ich Dinge lieber einmal und richtig kaufe und mich dann lange dran erfreue habe ich ihn dann bestellt. Dazu habe ich mir noch den UFO Bodenreiniger genommen. Das Paket kommt mit zwei Lanzen und damit hat man dann auch erstmal alles, was man braucht.

Die Preise sind im Internet eigentlich überall relativ gleich. Aber die komplette Auswahl von Kränzle gibt es deutlich günstiger bei Maschinox. Also dort bestellt und einen Tag später kam ein sehr schweres und großes Paket. Das Gewicht habe ich doch etwas unterschätzt ist aber dank der Rollen kein so großes Problem.
Die Modellwahl kann ich vorab sagen war sehr gut. Die Rolle für den Wasserschlauch ist den Aufpreis absolut wert.

Also erstmal ein paar einfache Aufgaben. Die Holzterrasse muss zweimal im Jahr geölt werden. Ansonsten müssen wir sie nur nach belieben sauber halten. Gerade weil der Garten noch ein großes Schlammloch und kein Garten ist heisst es vor der Terrasse Schuhe ausziehen und wenn man sich dran hält ist auch hier wenig zu tun. Allerdings haben wir das Grundstück noch nicht eingezäunt und neben ein paar Katzen haben wir auch ab und an Besuch von Meister Lampe:

Meister Lampe hinterlässt Spuren auf der Terrasse

Den Rest besorgen wir dann selbst:

Hund / Schuhe

Hauptsächlich Cati. Sie zieht sich nämlich nicht die Schuhe vor der Terrasse aus (kein Bock drauf) und da sie die Hausherrin ist haben wir da nicht viel zu Kamellen.

Vorgehensweise vor dem Kränzle:

  • Schlauch und viel Wasser
  • Danach alles gründlich abschrubben
  • Nochmal Schlauch und viel Wasser
  • Nochmal schnell abschrubben

Zeitaufwand: Deutlich über einer Stunde
Ergebnis: Sehr gut

Vorgehensweise mit Kränzle für Faule:

  • Überall mit dem Ufo Bodenreiniger zweimal drüber

Zeitaufwand: Unter 15 min.
Ergebnis: Gut

Vorgehensweise mit Kränzle für Gründliche:

  • Überall mit dem Ufo Bodenreiniger zweimal drüber
  • Danach kurz mit dem Schrubber drüber wischen

Zeitaufwand: Unter 30 min.
Ergebnis: Sehr gut

Also eine deutliche Zeitersparnis und das ganze macht auch mehr Spass (und Krach) als von Hand. Womit wir wieder bei einem der Nachteile wären. Manuell geht das ganze praktisch geräuschlos ab und das würde auch an einem Sonntag gehen. Mit Hochdruckreiniger kommt man schon an den Geräuschpegel eines Rasenmähers ran. Macht man also lieber, wenn die Nachbarn nicht im Garten sind.

Alleine dafür hat sich die Investition gelohnt. Ein anderer Andwendungsfall sind unsere Fenster. Durch den Dreck der Baustrasse sehen unsere Fenster schon zwei Wochen nach dem Putzen aus, als hätte man sie ein Jahr nicht mehr gewaschen:

Fenster Vorher/Nachher

Hier gehe ich mit der Schmutzkiller Lanze mit reduziertem Druck und größerem Abstand kurz drüber, um keinen Dreck oder Wasser hinter die Dichtungen zu spülen. Und selbst das ist ausreichend. Anschliessend habe ich nur das Wasser mit einem Lappen einmal abgewischt:

Vorher habe ich die gesamten Rahmen immer mit einem Lappen und Reiniger mehrfach abgewischt. Die Lappen sind dabei sehr schnell so dreckig, dass man sie wechseln muss. Vor allem bei vielen Fenstern eine erhebliche Erleichterung für das Erdgeschoss.

Fazit:

Eine sehr gute Investition. Wir bereuen keinen Cent. Maschinox liefert ultraschnell und ist zudem noch deutlich günstiger, als der Rest. Auch bei Nachfragen zur Benutzung wird prompt und hilfreich geantwortet. Von der Haptik, Handhabung, Stahlgewebeschlauch, etc. kein Vergleich zu den kleinen Kärchern und auch deutlich wertiger, als die großen Kärcher die ich aus der Kletterhalle, etc. kenne. Auch von der Leistung her ist er nochmal deutlich stärker.

Noch ein kleiner Hinweis zum Beitrag. Dieser ist größtenteils schon 1 Jahr alt. Deshalb nicht wundern über den Zustand des Gartens auf den Fotos. Ich wollte ursprünglich noch einen Vergleich zum Klettergriffe reinigen Kärcher vs. Kränzle hinzufügen. Allerdings sind die Klettergriffe immer noch dank anderer Prioritäten im Keller. Deshalb erstmal den vorhandenen Beitrag mit ein wenig Verspätung vorab. Rest folgt…irgendwann, wenn ich endlich dazu komme die Trainingswand im Keller zu machen.

Wie sieht es denn nun im Garten aus?

So!

Garten

Garten

Wir haben so viel gemacht und gebuddelt und gepflanzt und getan, dass wir mit Bloggen nicht hinterher kommen. Deshalb stellvertretend zwei Bilder vom aktuellen Stand gemacht beim ersten Anflug von Väterchen Frost.

Wir können das Frühjahr dieses Jahr dann kaum erwarten. Da wird sich einiges tun, wenn die Pflanzen aus dem Winterschlaf erwachen.

Es gab übrigens eine erstaunlich hohe Resonanz auf meine letzten Heizungsposts. Und vor allen Dingen so viele Anfragen, dass ich mit Antworten nicht mehr hinterher komme, bzw. das mir das zu viel wird. Anstatt jedem einzeln die teilweise gleichen Fragen zu beantworten, versuche ich mal die Tage Zeit zu finden, um ein, zwei Beiträge zum Thema zu verfassen.

Auflösung des letzten Beitrags…oder unser Baum

Morgen sollte er kommen. Heute war er dann plötzlich da. Ich war zufällig zuhause…Iris auf Klassenfahrt.

Ich habe mich noch gewundert, warum die Jungs den Baum zu dritt ächzend in den Garten geschleppt haben. Das Bäumchen…

Nachdem ich die drei 2,5m langen Pfosten mit meinem 5,5kg Meinungsverstärker aka Vorschlaghammer in den Boden gekloppt habe war ich schon vollkommen fertig. Alleine ist das etwas umständlich…ging aber. Danach habe ich herausgefunden, warum die Jungs so geächzt haben. Das Bäumchen mit Wurzelballen schätze ich mal ungelogen auf 70-100kg. Naja…irgendwie ging auch das…alleine…

Unser Amberbaum Liquidambar Styraciflua

Neben unserer Gerema Kirsche unser zweiter Baum und erstmal letzter Baum.

Vielen Dank an die Baumschule Hallen aus Erkelenz!

 

Zisterne

Ist schon ein paar Wochen her, hat nur keiner drüber reblogged. Wir haben unsere im Februar 2016(!!) bestellte und bezahlte 4.900 Liter Zisterne bekommen. Bestellt bei regensammler.de. Der Lieferant hat diese wirklich äußerst geduldig für uns aufbewahrt. Wir konnten die Zisterne erst so spät setzen, weil mit der Zisterne kein schweres Gerät mehr hinter das Haus fahren kann.

Als Pumpe habe ich mir eine T.I.P. EJ6 Plus ausgeguckt. Das Ding hat mächtig Bumms. Eine kleinere hätte vermutlich auch gereicht. Aber gerade bei der Beregnung ist der Wasserdruck eine extreme Verbesserung. Ich war mit der Leistung der Hunter Düsen vorher schon sehr zufrieden. Aber durch den höheren Wasserdruck ist das Wasserbild noch viel gleichmässiger und feiner. Es gibt eigentlich keine Pfützen mehr und eine sehr gleichmässige Beregnung.

Zisterne kostet ca. 1300€, Pumpe und Zubehör nochmal ca. 400-450€ + Kosten für den Tiefbauer (Loch Buddeln, Loch verfüllen). Den Rest und die Technik habe ich in Eigenleistung mit Iris Hilfe gemacht.

Nachdem die Zisterne installiert war, haben wir als einzige erstmal auf viel Regen gehofft. Und viel länger als ne Woche hat er nicht auf sich warten lassen und in Nullkommanix war die Zisterne voll.

Dann noch die Technik verbauen. Das ging auch fast alles reibungslos. Der Druckschlauch reisst ca. einmal wöchentlich direkt an der Pumpe ab. Und ich weiß auch genau warum…weil Geiz eben doch nicht immer so geil ist…

Ich habe den Schlauch genommen, den ich noch vom Keller leer saugen aus der Rohbauphase des Kellers hatte. Das war ein gar nicht sooo günstiger Schlauch vom Hornbach. Ich vermute er hat zu lange in der Sonne gelegen und PVC ist sowieso nicht das optimale für eine Zisterne mit Regenwasser. Das wusste ich auch vorher, aber der Schlauch war nunmal da. Zweimal habe ich es repariert … denn die Hoffnung stirbt zuletzt … und dann sündhaft teuren Kautschukschlauch bestellt. Ca. 60€ kosten 3m + Reserve, die ich brauche. Ich muss jetzt das T-Stück an der Zisterne wieder ausgraben und den Schlauch tauschen. Das geht aber erst, wenn der eingesägte Rasen im Bereich der Zisterne ein wenig weiter gewachsen ist. Im Moment müssen wir aber eh kaum Wässern, weil es genug regnet… (zum Rasen und Garten später mehr…da ist VIEL passiert…).

Dann blieb noch die Frage, wie steuern wir das ganze. Druckschalter oder nicht? Ich habe mich für die ganz einfache Variante entschieden. Keep it simple. Bei Druckschaltern reicht oft ein kleinstes Leck, dass die Pumpe regelmässig angeht, obwohl niemand Wasser zapft. Im besten Fall kostet das nur ein wenig Strom, im Schlimmsten geht die Pumpe kaputt. Da ist mir ein simpler Ein-/Ausschalter sympathischer. Aber nicht komfortabel genug. Und da ich noch ein paar Aktoren für Beleuchtung übrig habe, dachte ich mir…machste das über die Haussteuerung. Da die Eltako Aktoren mit der Pumpe knapp über der Spezifikation laufen würden (würde vermutlich auch ewig funktionieren), gehe ich auf Nummer sicher und habe einen Installationsschütz davor installiert. Das ist nichts anderes, als ein Magnetschalter der über den Lampen Aktor geschaltet wird und einen höheren Strom auf einem weiteren Stromkreis Ein- und Ausschalten kann. So müssen wir bei Wasserbedarf einfach nur über die Haussteuerung die Pumpe einschalten (myHomControl oder Apple HomeKit) und fertig. Zusätzlich kann ich bei Bedarf an beliebiger Stelle beliebig viele Schalter dafür installieren. Ein Hoch auf EnOcean. 🙂

Schön und gut…aber rechnet sich das denn? Irgendwann bestimmt. Wir sparen dadurch Wasser- und Abwasserkosten, weil wir die Zisterne bei der Stadt anmelden können und dann weniger für die Grundstücksentwässerung zahlen. Aber die Zisterne wird sich nicht innerhalb weniger Jahre selbst finanzieren, wie z.B. die Photovoltaik. Aber wir wollen das weiche Wasser für den Garten haben, was den Pflanzen wesentlich angenehmer ist, als das Leitungswasser. Außerdem ist Frischwasser für die Gartenbewässerung absolute Verschwendung. Auch wenn es in Deutschland keine Mangelware und günstig zu haben ist. Es muss sich auch nicht immer alles „rechnen“. Manchmal rechnet sich der Umweltgedanke allein.

Das Loch haben wir mit einem Bauzaun abgesichert. Fällt man da rein, kommt man ohne Leiter nicht mehr raus.

Loch

Wegen der Einfahrt der Nachbarn und einer Lieferung Pflastersteine, die im Weg stand, war das ganze relativ heikel abzuladen. Es ging gerade so innerhalb der Spezifikation des Autokrans. Der Fahrer musste ein paar Tricks raus holen. Ging dann aber Reibungslos.

Auf dem LKW

Und schon hebt sie ab und vööölllligg losgelöst…

…von der Erde, schwebt das Raumschiff…

Am nächsten Tag habe ich dann die Technik verbaut und fertig angeschlossen. Der grüne Spiralschlauch ist der böse Schlauch, der immer reisst.

Technik

Ufergraben

Die Pflasterkante ist gesetzt. Jetzt geht es darum die Höhe der Folie außen am Ufergraben auszunivellieren. Diese gibt nachher den maximalen Wasserspiegel vor. Der Teich wird über die Kapillarwirkung der Ufermatten Wasser in den Ufergraben abgeben und der Ufergraben MUSS dann in den Garten ablaufen und darf auf keinen Fall in den Teich ablaufen, weil man sonst ungewollten Nährstoffzuschuss im Teich hat.

Ufergraben / Uferwall

Ufergraben / Uferwall

Ufergraben / Uferwall

Ufergraben / Uferwall