Lautsprecher fĂŒr die Sauna gebastelt

Eines unserer vielen noch nicht ganz fertigen Projekte ist die Sauna. Hier fehlen eigentlich nur noch die RĂŒckenlehnen und die Lautsprecherboxen. Diese habe ich schon vor zwei, drei Monaten gebastelt.

Nadelholz ist eigentlich etwas zu weich fĂŒr Lautsprecher. Aber da hier nur kleine BreitbĂ€nder fĂŒr Entspannungsmusik rein kommen ist das total egal.

Damit die Lautsprecher bĂŒndig an die Wand montiert werden können mĂŒssen die Terminals eingelassen und ein Kabelkanal gebastelt werden.

Dann kommen Lautsprecher und Terminal montiert und angelötet.

Muhwolle (LautsprecherdĂ€mm – Material) rein…und zwar ordentlich
Und Deckel und Boden verleimen.

Ups…ich hab noch gar keine Fotos vom Ergebnis. Danach habe ich alle ÜberstĂ€nde abgetragen. Fleißig geschliffen und die Kanten oben und unten abgerundet. Fotos liefere ich nach…versprochen…

Terrasse fertig !!!

Die Terrasse ist jetzt offiziell fertig. 🙂 Es fehlten noch ein paar AbschlĂŒsse an der Garage und neben dem Hochbeet und die Bank auf dem Hochbeet. Das habe ich jetzt alles mal nachgeholt. Der Tisch kann damit nĂ€her an das Hochbeet rĂŒcken und gibt vom Essbereich im Haus jetzt mehr Blick auf den Teich frei.

FĂŒr die Bank habe ich erst einen Rahmen aus Saunaholz Resten gebaut.

Rahmen aus Saunaholz Resten

Dann mal probeweise die Terrassendielen aufgelegt. Mhh…sieht ganz schön wuchtig aus…mal Probe sitzen…zum sitzen reichen zwei…mhhh…also Rahmen nochmal gekĂŒrzt und auf drei Dielen reduziert.

FĂŒr den Rahmen habe ich ein paar Bohrlöcher in den Gneis geschnitten. Hier kam die kleine 18V Bosch zwar noch nicht an ihre Grenzen, aber sie hatte schon gut zu tun. Ich konnte auch immer nur ca. 3-5 mm Bohren, dann Bohrer raus, Wasser rein, Bohrer kĂŒhlen und weiter. Beim letzten Loch hatte ich es dann zu eilig und wollte den letzten cm am StĂŒck Bohren…zack Bohrer abgebrochen…Feierabend und zwei Tage Pause. Mit dem nagelneuen Bosch Bohrer ging es dann gleich auch viel einfacher, als mit meinem ollen 12mm Bohrer.

In die Bohrlöcher dann DĂŒbel. In die DĂŒbel Stockschrauben. Auf die DĂŒbel eine Mutter, dann Unterlegscheibe, dann Unterkonstruktion und darĂŒber wieder Unterlegscheiben und hier selbst sicherende Mutter. Damit konnte ich die Bank dann auch recht einfach exakt in Waage ausrichten. Die Mutter oben mĂŒssen in den Balken versenkt werden. DafĂŒr einfach mit einem Forstnerbohrer ausreichend große Löcher machen, so dass Mutter und eine Nuss zum Reindrehen gut passen.

Dann kommen auch schnell die ersten Dielen abgelÀngt und montiert. Immer alles schön mit den Abstandhaltern, damit sich kein Wasser sammeln kann, was nicht trocknet.

Und fertig und frisch gewaschen sah es dann so aus:

Und bei der Gelegenheit die gesamte Terrasse frei gerĂ€umt und mit dem Hochdruckreiniger und dem Schrubber geschrubbt. Am nĂ€chsten trockenen und milden Tag steht dann Ölen an.

Eigene App / Datenkrake zum SmartHome

Wir haben eine App fĂŒr die WĂ€rmepumpe. Hier kann ich die aktuelle Temperatur im Warmwasserspeicher ansehen und ein paar Dinge einstellen. Die WĂ€rmepumpe Ein- und Ausschalten, etc.

Dann haben wir eine zweite App fĂŒr die PV Anlage. Aktueller Ertrag, Stromverbrauch, Netzbezug und Einspeisung. Finde ich alles hier.

Eine weitere App fĂŒr das SmartHome von myHomeControl. Hier kann ich alle Temperatur-/Co2-/Feuchtesensoren, etc. abrufen und diverse Dinge am Haus steuern. Hier kann ich auch den StromzĂ€hler fĂŒr die WĂ€rmepumpe und z.B. den Außenstrom ablesen und noch viele andere Dinge tun.

Was mich massiv gestört hat ist, dass viele Daten die mich regelmĂ€ssig interessieren aus zig verschiedenen Anwendungen abgeholt werden mĂŒssen und es fehlten ein paar ĂŒbersichtliche Graphen/Visualisierungen, die mir bestimmte Daten zusammenfassen.

Weiterhin fehlten mir generell ein paar Daten, die mich interessieren. Z.B. Heizungsvor- und RĂŒcklauf kann ich nur an der Heizung selber oder am WĂ€rmemengenmesser ablesen. DafĂŒr muss ich aber in den Keller…und dahin gehe ich eigentlich nur zum Lachen…ok oder WĂ€sche waschen…

Achtung…jetzt wird es etwas technisch und mir ist klar, dass viele hier nur noch Bahnhof verstehen. Die springen einfach zum Schluss des Beitrags und schauen sich das Ergebnis an.

Also musste etwas eigenes her. FĂŒr die fehlenden Temperaturdaten habe ich mir ein paar OneWire DS18b20 Sensoren gekauft und mir eine Mini Applikation in einem embedded Jetty (googlen, wen es interessiert) geschrieben, welche diese Daten als REST Schnittstelle bereit stellt. Sourcecode dazu hier: https://github.com/thomasbecker/tempsensorserver.

MyHomeControl bietet eine nicht mehr ganz so moderne soap Schnittstelle. DafĂŒr habe ich mir einen Java Client generiert und darauf basierend eine Scala Library geschrieben, welche alle fĂŒr mich interessanten Daten möglichst performant und parallel aus dieser Schnittstelle ausliest und in fĂŒr mich brauchbarer Form zur VerfĂŒgung stellt.

Der Wechselrichter der Photovoltaik von Fronius bietet eine modernere REST Schnittstelle an. Auch hierfĂŒr habe ich mir einen Scala Client geschrieben der die Daten ausliest in meine Objekte marshalled und mir zur VerfĂŒgung stellt.

Das alles nutzt dann eine von mir geschriebene Applikation basierend auf dem https://www.lagomframework.com.

Diese liest alle fĂŒr mich relevanten Daten alle 10 Sekunden aus und schreibt sie in eine Cassandra Datenbank. Weiterhin stellt die Applikation verschiedene REST Schnittstellen zum Abruf der Daten zur VerfĂŒgung.

Hier der Quellcode zu dieser App: https://github.com/thomasbecker/home-integrator-lagom

Jetzt habe ich also alle Daten in 10 Sekunden Intervallen zentral in einer Datenbank liegen. Das ganze lÀuft auf einem einzelnen MiniPC mit sehr geringem Energieverbrauch im Keller in Form von verschiedenen Microservices in Docker Containern.

Jetzt, wo ich alle Daten zentral habe und Abrufen kann fehlt noch ein Frontend darauf. Das ist eine Ionic 4 App. Ionic ist ein sehr nettes Framework basierend auf Angular/Typescript, welche sowohl als Webapplikation im Browser, als auch nativ auf iOS oder Android lÀuft.

Hier habe ich also verschiedenste Daten visualisiert. Oben sind immer die momentanen Daten zu sehen, welche einmal pro Sekunde aktualisiert werden (d.h. diese Graphen sind animiert). Darunter ist ein Graph mit den historischen Daten der letzten 4h. Die Historie kommt aus der Cassandra Datenbank. Wir erinnern uns, alle 10 Sekunden landet ein Datensatz in der Datenbank. Nachdem die Historie geladen wurde wird auch der Graph unabhĂ€ngig von der Datenbank einmal pro Sekunde mit neuen Werten ergĂ€nzt. Über die Buttons zwischen den Graphen kann man den Zeitraum variieren. Von 2h bis zu einem Jahr aktuell. Mehr brauche ich momentan nicht. Da bereits ab wenigen Stunden die Datenmenge schon recht groß wird errechnet das Backend hier ein “moving average” und reduziert die Gesamtanzahl der DatensĂ€tze auf aktuell exakt 750. D.h. konkret: FĂŒr 8h sind 2.880 DatensĂ€tze in der Datenbank (6 * 60 * 8). Bei einem 8h Graph benötige ich eine solche PrĂ€zision jedoch nicht. Also mache ich daraus 750 DatensĂ€tze mit den Durchschnittswerten des jeweiligen Zeitraums. Das reicht völlig fĂŒr den Graphen und das ist in ca. 150ms beim Client. Das gleiche auch fĂŒr eine Woche, einen Monat oder ein Jahr, etc..

Genug der Theorie. So sieht das ganze dann auf dem IPad aus:

Stromverbrauch des Hauses. Rot die WĂ€rmepumpe. Schwarz Netzbezug bzw. wenn negativ: Netzeinspeisung. GrĂŒn Photovoltaik Ertrag.

Das ganze ist nicht nur interessant. Man kann damit tatsĂ€chlich auch was anfangen. So kann ich z.B. genau sehen, wieviel Temperatur das Haus ĂŒber Nacht verliert, wenn ich nachts eine niedrigere Heizkurve fahre als tagsĂŒber. Bzw. In der Übergangszeit schalte ich die WĂ€rmepumpe nachts komplett aus. Um möglichst viel PV Strom fĂŒr die WĂ€rmepumpe zu nutzen.
Ebenso kann man sehr gut sehen, wie sich WĂ€sche aufhĂ€ngen, Duschen, Baden, etc. auf die Luftfeuchtigkeit mit dem Entalpietauscher auswirkt. Und ich konnte die Nutzung der PV Anlage fĂŒr die WĂ€rmepumpe fast ohne Komfortverlust weiter optimieren. Komplett ausgeschaltet bei 5 Grad Außentemperatur verlieren wir nichtmal ein Grad, wenn ich die WP Abends um 20:30 Uhr komplett ausschalte und morgens um 10 Uhr wieder einschalte. Womit wir beim nĂ€chsten Thema wĂ€ren. Ich wollte wissen, wieviel vom WĂ€rmepumpenstrom wir ĂŒber die PV abdecken. Fakt ist ja, dass wir im Winter am meisten Strom fĂŒr die WĂ€rmepumpe verbrauchen. Aber auch, dass im Winter bei kurzen Tagen und tiefstehender Sonne nur wenig PV ErtrĂ€ge vorhanden sind (wer hat sich das eigentlich so ausgedacht?). Trotzdem habe ich mal geschĂ€tzt, dass wir mit der 10 kWp PV auf dem Dach und meinen Optimierungen gut 30-40% abdecken können sollten.

Aber glauben ist nicht wissen und ein paar Bekannte haben das fĂŒr viel zu optimistisch gehalten. Also mussten auch dafĂŒr Graphen her. Immer wenn ein Datensatz zum Stromverbrauch im Haus rein kommt, landet dieser in einer weiteren Tabelle in er Cassandra und zwar mit folgenden Daten: Stromverbrauch WĂ€rmepumpe, Photovoltaik Ertrag und Abdeckung der WĂ€rmepumpe durch PV Strom. FĂŒr diese Berechnung ignoriere ich stumpf alle anderen Stromverbrauche im Haus und tue so als gĂ€be es nur die WĂ€rmepumpe. Der erste Versuch war die Daten in der Datenbank zu aggregieren. D.h. wenn ich die Daten fĂŒr einen Monat abrufe dann sind das ein paar hundert Tausend EintrĂ€ge auf die es ein paar Durchschnittswerte gruppiert nach Monat zu berechnen galt. Mir war klar, dass das nicht besonders performant und auch nicht die finale Lösung wird. Mich hat aber auch interessiert, was die Cassandra auf dem mĂ€ĂŸig potenten MiniPC zu leisten vermag. Ich war erstaunt, dass die Daten dennoch in 2-5 Sekunden zur VerfĂŒgung standen. Aber spĂ€testens bei der Übersicht fĂŒr ein Jahr wurde es dann deutlich zu langsam. Also habe ich das aggregieren vom Lesen auf das Schreiben verlegt. Ich pflege jetzt mehrere Tabellen. Eine Stundenbasierte mit allen Daten. Die Daten in dieser Tabelle haben eine TimeToLive von 2h. D.h. nach 2h wird ein Datensatz wieder gelöscht. Eine weitere Tabelle mit den Durschnittswerten fĂŒr jede Stunde des Tages. Eine weitere fĂŒr jeden Tag des Monats. Eine weitere fĂŒr jeden Monat des Jahres und eine letzte fĂŒr die Jahre die da kommen.

Immer wenn ein neuer Datensatz rein kommt landet er in der Stundentabelle. Gleichzeitig hole ich mir alle DatensĂ€tze fĂŒr die aktuelle Stunde (max. 360) und berechne den Durchschnitt der aktuellen Stunde neu. Diesen trage ich in die Tagestabelle als Durchschnitt fĂŒr die aktuelle Stunde ein. Dann hole ich mir alle Durchschnittswerte fĂŒr jede Stunde des aktuellen Tages (max. 24) und berechne den Tagesschnitt neu und trage das Ergebnis in die Monatstabelle ein, usw..
Das Schreiben dauert so etwas lÀnger. Aber immer noch deutlich unter 50ms. Und mich interessiert auch nicht, wie lange das Schreiben dauert. Solange es schnell genug ist, dass alle Daten problemlos weg geschrieben werden können.

FĂŒr die Monatsansicht eines Jahres muss ich so also nur 12 DatensĂ€tze aus der richtigen Tabelle lesen. Anstatt mehrerer Millionen DatensĂ€tze zu aggregieren. Der gesamte Graph lĂ€d so im Client in 30-40ms. D.h. man klickt und ohne spĂŒrbare Verzögerung wird der Graph angezeigt.

Sabbel nich…wie sieht das Ergebnis aus? So:

Als erstes mal der Januar. Hier sieht man deutlich, dass relativ viel verbraucht wird und relativ wenig von der PV (grĂŒn) abgedeckt werden kann. Kalt, kurze Tage, tief stehende Sonne sind eine doofe Kombination.

Zum Vergleich der MĂ€rz. Hier kann ich ĂŒberwiegend mit PV Strom heizen und Warmwasser bereiten. Der Gesamtverbrauch sinkt. Die PV Abdeckung steigt bereits sehr stark. Das wird jetzt noch verstĂ€rkt, weil wir seit ein paar Tagen die WĂ€rmepumpe nur noch fĂŒr Warmwasser laufen haben und nicht mehr heizen mĂŒssen. Und jeder Tag wird lĂ€nger und die PV ErtrĂ€ge werden bis in den Sommer noch sehr stark ansteigen.

Hier dann die Jahresansicht fĂŒr 2019. Man sieht deutlich, wie schlecht die Abdeckung im Januar ist (ca. 20%) und im MĂ€rz sind wir bei 65%.

Hier die “All time” Ansicht. Ich habe Daten im aktuellen Format nur fĂŒr 2019. Im Dezember sind es nur Daten von zwei, drei Tagen. Man sieht aber, dass wir in 2019 jetzt schon mit großen Schritten auf die 40% Abdeckung zugehen. Ab April bis September/Oktober werden wir wohl auf 80-90% Abdeckung kommen, da wir nur noch Warmwasser machen mĂŒssen und die PV ErtrĂ€ge deutlich höher und lĂ€nger ĂŒber den Tag verteilt sein werden.

Also wieviel WĂ€rmepumpenstrom kann denn jetzt von der PV ĂŒber das Jahr verteilt abgedeckt werden? Keine Ahnung…fragt mich am 31.12.2019 um 23:59 Uhr nochmal. Dann weiß ich mehr. Aber ich korrigiere mein vorherigen SchĂ€tzungen mal auf deutlich ĂŒber 40%.

D.h. unsere sowieso schon niedrigen Heizkosten von ca. 400-500€ / Jahr werden zu mindestens 40% … vermutlich noch etwas mehr von der PV getragen. Ergo tatsĂ€chlich zahlen wir wohl unter 300€ fĂŒr Heizung- und Warmwasser fĂŒr ca. 250qm beheizte WohnflĂ€che. In der 74qm Wohnung lagen wir deutlich ĂŒber 600€.

Man kann also sagen, dass unser Heizkonzept ganz gut aufgeht und sich die Investition in gute DĂ€mmung und vor allem die PV sehr schnell bezahlt machen wird. Die Mehrkosten von KFW55 (Standard bei Weberhaus) zu KFW40 wurden bei uns vom Tilgungszuschuss der KFW Bank ĂŒbertroffen und die PV hat sich in ca. 3-4 Jahren (dann ist sie 6 bzw. 7 Jahre alt) bereits selbst bezahlt, wenn es so weiter geht. Das einzige, was mich Ă€rgert ist, dass ich das Dach nicht gleich mit PV voll gemacht habe. Dann wĂ€ren nĂ€mlich 20-25 kWp aufs Dach gegangen. Der Preis pro kWp wĂ€re gesunken, die Abdeckung des WĂ€rmepumpenstrom bei schlechtem Wetter/Winter wĂ€re deutlich höher und auch diese Mehrinvestition hĂ€tte sich innerhalb von 6-8 Jahren selbst bezahlt. Aber dazu vielleicht spĂ€ter mal mehr.

Serverausfall

Viele haben es mit bekommen. Der Blog war ein paar Tage offline. Ursache war ein Hardwaredefekt am Server von 2009. Der CPU LĂŒfter ist hops gegangen und hat die Festplatte gleich mit genommen. Zum GlĂŒck konnte ich das meiste aus einem Backup wieder herstellen. Es dĂŒrften lediglich die Kommentare der letzten ca. 1-2 Wochen fehlen. Also nicht wundern, wenn ihr euren Kommentar vermisst.

Das Gute an der Sache ist, dass der Blog endlich mal auf aktuelle Hardware umgezogen ist. Die Ladezeiten dĂŒrften jetzt deutlich schneller sein.

KĂŒchenumbau zweiter Teil

eil wir noch fast 2 Wochen zum avisierten Geburtstermin hatten und ich schon mit den Eichenplatten Resten fĂŒr die HĂ€ngeschrĂ€nke angefangen habe, hat Iris noch schnell ein paar Möbel bei Ikea bestellt. Was die liefern frĂŒhestens nĂ€chste Woche? Ach dann haben wir immer noch locker ne Woche Zeit zum Aufbauen…hat sie gesagt.

FĂŒr die Lieferung musste ich Kind und Mutter dann ein paar Stunden alleine lassen. Diese kam nĂ€mlich pĂŒnktlich und Jannik eine Woche zu frĂŒh. 

Und weil der Nachwuchs nicht schon stressig genug ist, habe ich dann zwischendurch immer, wenn mal etwas Zeit war mit dem Aufbau eines neuen Schuhschranks, eines Sideboards und dem weiteren Umbau der KĂŒche angefangen. Zieht sich etwas und erhöht das Chaos im Haus noch weiter. 

Neben dem KĂŒhlschrank ist noch recht viel Platz und der Backofen sĂ€he auch besser aus, wenn er noch einen weiteren Schrank rechts davon hat. Unsere Ikea HochschrĂ€nke habe ich ja auf 160cm „customized“ Ă€h gekĂŒrzt. Von Ikea gibt es nichts wirklich passendes in 20cm Breite. Eigentlich gibt es nur Unterschrankkorpusse mit AuszĂŒgen. Aber zwei davon mĂŒssten sich soweit anpassen lass…schauen wir mal…

Vorher

Die Arbeitsplatte auf dem Schrank wurde dann zum Wandregal umgebaut. Wie das linke Wandregal um den Hochschrank aufzuwerten. Aber diesmal etwas lĂ€nger, um als Regal fĂŒr KochbĂŒcher zu dienen.

Wandregal aus Eiche Arbeitsplatte

Diesmal mit 5 TablartrĂ€gern und Befestigung unter dem HĂ€ngeschrank. Die Eichenplatte hat in der GrĂ¶ĂŸe schon ein ganz ordentliches Gewicht und deshalb nicht Kleckern sondern Klotzen bei der Befestigung! Oder ned KlĂ€ckan, Kloottttzzeee wie der Fachmann sagt.

Der linke Hochschrank war leider etwas schief zusammen gebaut. Bei den Schubladen konnte man das noch einigermassen ĂŒber die BeschlĂ€ge ausgleichen. Aber die TĂŒr blieb schief. Hat mich massiv genervt…Iris ĂŒberhaupt nicht. War viel Arbeit fĂŒr eine Kleinigkeit, aber ich habe den ganzen Schrank leer gerĂ€umt (die Hebamme hat nicht schlecht geguckt, was hier alles so verteilt war) und den Schrank aus der Ecke komplett ausgebaut und auseinander genommen.

Wieder gerade!

Die 20cm Korpusse sind als Unterschrank gedacht auf denen eine Arbeitsplatte befestigt wird. Ich brauche aber einen Hochschrank und die Querstreben zur Befestigung der Arbeitsplatte ragen 2mm nach oben raus. Diese musste ich also ausfrÀsen:

Vorher sind die Metallstreben AUF dem Korpus und ragen somit 2mm nach Oben
Also 2mm Material abtragen
Und schon sind die TrĂ€ger bĂŒndig

Danach kommt dann die Probe aufs Exempel. Passen die beiden Korpusse so aufeinander, wie gewĂŒnscht und funktioniert das ganze? Tut es.

Und das vorerst fertige Ergebnis:

Mittlerweile ist auch die neue Arbeitsplatte fertig geworden. AbgelÀnght, Kanten abgerundet, geschliffen, geschliffen und dann noch geschliffen und geölt. Wieder eine Baustelle fertig:

Ok, noch nicht ganz. SchubladenbeschlĂ€ge und TĂŒrscharniere mĂŒssen noch eingestellt werden, damit es perfekt ist.

Neuer Bewohner

Wir haben uns entschieden, dass wir das große Zimmer vermieten werden. Was wir nicht wussten ist, dass der Mieter keine Miete zahlt, Kost und Logie frei mit sehr gutem Druckmittel vehement einfordert und einen großen Bogen um die Toiletten macht!

Bisher haben wir von einer RĂ€umungsklage abgesehen!

Unsere tollen neuen und lieben Nachbarn haben Ihn so begrĂŒĂŸt:

So sah unser Eingang aus, als wir zurĂŒck gekommen sind! 

Das Leben ist erstmal auf den Kopf gestellt. Bei uns sah es sehr wild aus die ersten Wochen. Aber langsam normalisiert sich alles zumindest ein bisschen.

Am 30.7. hat er das Licht der Welt erblickt, war dabei so geschockt, dass er nicht mal geweint hat. Und jetzt sind wir zu Viert.

Wir waren sicher, dass Cati eifersĂŒchtig sein wird….das Gegenteil ist der Fall. Sie war sehr neugierig, geht aber nicht ans Kind ran und beschrĂ€nkt sich aufs SchnĂŒffeln. Wenn das Kind weint, kommt der Hund mit Sorgen im Blick dazu und möchte trösten. 🙂

Der Aktionsradius von Cati beim Spazieren war vorher bis ca. 200m vor und hinter uns. Mit Kinderwagen hat sich das auf einen Umkreis von unter 10m verringert. Sind andere Hunde da, stellt Cati sich zwischen Hunde und Kinderwagen. Bester Hund!

 Jannik – 30.07.2018 – 10:02 Uhr – 3333g – 52cm

Langweilige Ikea WandschrĂ€nke…

…oder was machen wir eigentlich mit dem Arbeitsplattenausschnitt der SpĂŒle?

Wir sind sehr zufrieden mit unserer gĂŒnstigen Ikea KĂŒche. Sieht nĂ€mlich eigentlich sogar sehr hochwertig aus. Nur die WandschrĂ€nke sind stinkend langweilig.

Und da waren ja noch die Reste der Arbeitsplatte…

Vorher

Vorher

Das ist der Schrank rechts vom Fenster. Hier soll das Brett zusĂ€tzlich noch als Regal fĂŒr KochbĂŒcher dienen. Vom linken habe ich aufgrund akuten Tatendrangs kein Vorher Bild. FĂŒr das Regal fehlen bei meinen Resten leider 10cm … so muss ich noch ein StĂŒck Arbeitsplatte bestellen und das ganze wird dann teurer als die SchrĂ€nke selbst.

Befestigt von hinten mit TablartrĂ€gern. Diese mĂŒssen ins Holz eingefrĂ€st werden. Habe ich frei Hand gemacht…sieht man nachher eh nicht und eine Schablonen bauen wĂ€re mehr Arbeit, als das ganze Regal braucht.

AusfrÀsung

AusfrÀsung

Dadurch ist das ganze unsichtbar an der Wand befestigt.

Und das Ergebnis wertet den ganzen Schrank deutlich auf, wie wir finden!

Das Ergebnis

Das Ergebnis

Das Ergebnis

Das Ergebnis

Ab durchs Beet

Es wird Zeit unseren provisorischen Weg von der Terrasse auf die Wiese fertig zu stellen. DafĂŒr werde ich die RĂ€nder mit Cortenstahl abgrenzen und dann den Weg mit dem Silex Kies aus dem Splitkreis belegen.

Eine Seite ist fertig. FĂŒr die andere mĂŒssen erst noch ein paar Pflanzen umziehen, weil wir uns entschieden haben den Weg etwas zu versetzen.

Den Cortenstahl kann man wunderbar mit der Flex schneiden und dann einfach auf den gewĂŒnschten Schwung biegen. Die Erde ordentlich auflockern und dann kann man ihn mit einem Gummihammer und einem StĂŒck Holz als Puffer vorsichtig in der Erde versenken.

Es gibt diese Abgrenzungen auch aus rostfreiem Stahl. Wir haben uns aber bewusst fĂŒr Corten entschieden. Mittlerweile hat er auch schon eine kleine Rostschicht angesetzt. Aber am Niederrhein regnet es ja seit Wochen nicht mehr.

Pfad auf die Wiese

Pfad auf die Wiese

Pfad auf die Wiese

Pfad auf die Wiese

Pfad auf die Wiese

Pfad auf die Wiese

Splitkreis

Wir haben wieder bei unserem LieblingssteinhĂ€ndler: Stein + Fliesenzentrum Niederrhein und dem sympathischen Herrn Ulland eingekauft. Insgesamt nochmal 1t Diorit Pflaster fĂŒr den Vorgarten, 1,5t Silex Grey Kies fĂŒr den Splitkreis und 2t Lavasteine.

Los ging es mi dem Splitkreis. Mit nicht zu grobem RCL nochmal etwas an Höhe rausgeholt. Dann verdichtet und mit Unkrautvlies bedeckt. Das Vlies habe ich an den RĂ€ndern einfach ĂŒberstehen lassen und wenn der Kies drauf ist den Überstand mit dem Heissluftfön weg gebrannt/geschmolzen.

Vorher

Mittendrin

Nachher

Der Splitkreis und die kleine FlÀche vor der Garage:

KiesflÀche vor Garage

KiesflÀche vor Garage

…und 1,5t Silex Kies sind verbraucht. Eigentlich wollte ich damit noch den Kies in den inneren Lichthöfen abdecken. Werde ich wohl nachbestellen mĂŒssen.

Zisterne FĂŒllstandsensor

Ich wollte erstmal schauen, wie es ohne lĂ€uft und ob man wirklich einen FĂŒllstandsanzeige braucht. Ohne lĂ€uft es ganz einfach…man hebt den Deckel ab und schaut nach, wieviel Wasser noch drin ist.

Meine Theorie war, dass 4.900 Liter Wasser praktisch fĂŒr immer reichen. Die Praxis sagt, dass es nach maximal 1-2 Wochen WĂ€ssern aufgebraucht ist. Und da man die Pumpe nicht leer laufen lassen möchte (ĂŒberhitzt und geht kaputt), hebt man relativ regelmĂ€ssig den Deckel an. War also relativ schnell klar, dass ein FĂŒllstandsanzeige her muss.

Jedem Hausbauer der eine Zisterne installieren möchte, empfehle ich…macht sie groß! Ich hab meine nach zwei Kriterien ausgesucht: a) Mein Tiefbauer hat mir geraten eine unter 5t Gewicht zu nehmen, weil er diese noch problemlos umsetzen kann. b) Irgendwelchen DachflĂ€chenrechnern. Im Nachhinein hĂ€tte ich die Zisterne eher deutlich ĂŒberdimensioniert. So an die 8.000 Liter und mehr. Kosten nicht viel mehr. Aufwand eigentlich fast der gleiche. Und selbst, wenn es sehr lange dauert bis die voll ist…ein paar Regenschauer und man hat erstmal Reserver. Nutzt man im Sommer nur einen Teil der KapazitĂ€t, geht auch keine Welt unter. Wenn es regnet, hat man aber Reserven.

Nach ein bisschen Recherche habe ich mechanische Sensoren ausgeschlossen. Zu viel Aufwand, keine Lust in die Zisterne zu steigen, etc.

Es ist dann Ultraschall Sensor von Proteus geworden. Und zwar dieser hier:

https://www.e-sensorix.com/de/ecometer-s-ultraschall-fuellstandsanzeige-zisterne

Sensor an der Zisterne anbringen. Empfangseinheit mit Sensor Pairen. Fertig. Soweit die Theorie. Da der Sensor aber ĂŒblicherweise auf vorhandene Gewindebohrungen fĂŒr Sensoren, etc. angebracht wird, meine Zisterne sowas aber nicht hat (logischerweise) wollte ich ihn einfach am Deckel anschrauben. Aber Pustekuchen. Durch die ĂŒbliche Montage sind die Schraublöcher an der falschen Seite des Sensors. Also mal im Keller geschaut, was zum improvisieren so vorhanden war. Metallwinkel und Metall-Lochblech…beides Rostfrei…perfekt. 🙂

Installation und Inbetriebnahme in ca. 30-40 min. und das ganze funktioniert ganz wunderbar. Auch ohne AntennenverlÀngerung und trotz Betondeckel reicht die Empfangsleistung.

Sieht nicht professionell aus, erfĂŒllt aber seinen Zweck.

Ultraschallsensor

Ultraschallsensor

Ablesen geht jetzt aus der KĂŒche:

Empfangseinheit

Empfangseinheit