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Endmontage

Die Endmontage war schon am letzte Mittwoch und wir haben noch nicht berichtet. Unser sehr sympathisches Endmontage Papa/Sohn Termin um Mirko hat so schnell gearbeitet, dass man kaum hinterher gekommen ist die Ergebnisse anzuschauen.

Bei der Endmontage wurden Innentüren, Duschwand, Sanitärarbeiten, Außenwasserhahn, Fenster einstellen, kaputte Dachziegel getauscht und viele weitere Kleinigkeiten gemacht. Erstaunlich, dass die zwei so schnell durch waren, denn es war doch einiges zu tun. Weiterhin wurden die Elektro Abschlussarbeiten gemacht. D.h. bei uns alle Schalter, etc. wurden verteilt und der Mini PC für myHomeControl wurde unterm Zählerschrank montiert. Die Schalter waren alle schon auf unsere Aktoren eingelernt und mussten nur montiert und ausprobiert werden.

Unser „Smarthome“ macht noch ein paar kleinere Zicken. Verschattung der Westseite kommt zu spät. Einige Rollläden spielen nicht mit. Die automatische Nachtabsenkung der Rollläden lässt beim wieder hoch fahren ein paar Rollläden aus. Alles Kleinigkeiten die schnell behoben sein dürften. Durch den Baustress habe ich aber noch keine Zeit zum spielen gehabt.

Apropo Zeit…ich muss wieder Küche bauen…deshalb hier nur noch schnell ein paar Fotos der Endmontage. Vor allem die Innentüren machen einen riesen Unterschied. So wird langsam aus der Baustelle ein Haus.

Im Gästeduschbad hat Weberhaus 1qm Fliesen zu wenig bestellt. Kein Beinbruch, wird hoffentlich bald nachgeholt und ist auch für den Umzug nicht lebensnotwendig. Coole Bodenfliesen, oder?

Gästeduschbad

Gästeduschbad

Gästeduschbad

Gästeduschbad

Treppengeländer frei

Treppengeländer frei

Bad oben

Bad oben

Bad oben

Bad oben

Schlafzimmertür

Schlafzimmertür

Unsere Minitür zur Speisekammer

Unsere Minitür zur Speisekammer

Unsere Eingangstüre ausgepackt

Unsere Eingangstüre ausgepackt

Sieht alles sehr schön aus. Wir sind mit der Auswahl sehr zufrieden. Besonders die Innentüren sehen toll aus. Und hier sticht die Tür im Wohnzimmer mit dem Glasausschnitt heraus.

Die gelieferte Glastüre für das Arbeitszimmer war leider eine Klarglastüre und bestellt hatten wir eine mit satinierten Streifen. Auch nicht Lebensnotwendig kommt später.

Fehlen nur noch die Schiebeläden und ein paar Kleinigkeiten, dann ist Weberhaus durch. Unsere Maler von Jens Hardt müssen morgen nochmal ran. Wohnzimmer/Küche streichen, Arbeitszimmer fertig machen und Kleinigkeiten ausbessern. Läuft. 🙂

Miserable Werte beim Blower Door Test

Heute hatte Weberhaus mal wieder eine Überraschung für uns. Wieder bin ich zufällig an der Baustelle und ein mir fremder Handwerker taucht auf. Stellt sich kurz vor: „Ich mach heute den Blower Door Test“. Ah, cool…aber da muß ich ihm noch ein paar Öffnungen im Keller zeigen…also gemeinsam in den Keller…nanu…sind schon zugeklebt… „Ja, hab ich schon gesehen und abgeklebt.“ Ah! Aber einen Tipp hatte ich dann doch noch. Im Wohnzimmer sind keine luftdichten Leerdosen für die Lautsprecherkabel installiert. Und da zieht es beim ersten Lauf zur Leckage Suche auch ordentlich durch.

Also flux abgeklebt. Werte sind aber immer noch sehr mäßig. Nach kurzer Suche findet er auch schon den Übeltäter. Das Dachfenster im Flur steht auf Lüftung. „Geht das elektrisch?“. Äh ne…mit ner langen Wasserwaage kommen wir aber dran und das Fenster ist zu.

Blower Door Test

Blower Door Test

Unser Wert wird um die n50=0,6 liegen. Unter 1.0 müssen wir für den KFW40 Standard. Da sind wir locker drunter. Ist ein guter Wert. <0,6 ist Passivhausstandard. Aber ich denke da geht noch was. Unsere Parallel-Schiebekipptüre ist noch nicht richtig eingestellt und da zieht es etwas. Und noch ein, zwei Kleinigkeiten. Aber mit dem Wert sind wir schon ziemlich zufrieden. Wir warten noch das offizielle Ergebnis ab.

Home Office

Weil heute die Elektriker den ganzen Tag da waren und außerdem die Lieferung der Dämmung für die Fußbodenheizung „im Laufe des Tages“ kommt, musste ich mein Büro ins Haus verlegen…natürlich ins Büro…

Also den großen „Schreibtisch“ vom Balkon zuhause ins neue Zuhause verfrachtet und meinen Arbeitsplatz für den Tag eingerichtet:

Home Office

Home Office

Im Haus ist es erstaunlich warm, obwohl keine Heizung da ist und die Dachfenster fehlen haben wir immer um die 10 Grad und wenn die Sonne scheint sogar bis über 15 Grad Celsius im Haus.

Wohl wissend, dass man sitzend sehr schnell friert habe ich mich gut eingepackt. Aber nicht gut genug. Beim nächsten Mal muss ein Heizlüfter oder Gasheizung mit!

Es ist auch noch fast Ende des Monats und fast pünktlich zum Feierabend geht mir das Datenvolumen aus und ich surfe mit GPRS/Edge Geschwindigkeeeeeiiiiiiiiiiiiitttt *gähn*. Telekom sollte eigentlich bis 1.3. den Anschluss gemacht haben…aber bis heute haben wir noch keine Auftragsbestätigung…Internet so richtig aus nem Kabel wäre schon toll…

Decken und Wände zu, Fassade fast fertig und und und…

… es ist in der letzten Woche so viel passiert, dass wir mit dem Blog nicht hinterherkommen. Deshalb hier nur kurz eine Zusammenfassung, was schon alles erledigt ist:

  • Sanitär im ganzen Haus vorbereitet
  • Decken und Wände komplett mit Gipsplatten verschlossen
  • Lüftungskanäle installiert
  • Ein paar Wände im Treppenhaus neu ausgerichtet
  • Durchgang zum Keller/Büro ausgeschnitten
  • Handläufe Treppe montiert und abgeklebt
  • Badewanne in Position gebracht
  • Dusche vorbereitet
  • Und tausend Kleinigkeiten mehr

Wir sind nicht mal dazu gekommen alles zu fotografieren. Aber hier wenigstens ein paar Bilder.

Die Holzfassade ist jetzt fast fertig. Sieht super aus! Damit sind wir sehr glücklich. Für den Erker fehlen noch die Dachflächenfenster, deshalb ist er noch nicht eingedeckt. Hier wurden aus versehen Kupferfarbene geliefert. Die richtigen (weiß) werden kurzfristig nachgeliefert und eingebaut, also kein Problem.

Holzfassade fast fertig

Holzfassade fast fertig

Unser Durchgang zum Büro und Keller ist jetzt ausgeschnitten und anstatt 60cm jetzt 100cm breit. Jetzt kann man auch mal was in den Keller transportieren. Leider oben ein paar cm zu viel ausgeschnitten. Müssen wir noch melden und wird dann sicher noch behoben. Die Decke ist mittlerweile zu, aber haben wir noch nicht fotografiert.

Was haltet ihr von der Optik? Ich finds total ok so. Iris gefällt es gar nicht. Sie hätte lieber die Decke bis zur Tür tiefer gezogen. Da geht meiner Meinung nach viel Raumgefühl verloren und der Durchgang wird gedrückt wirken.

 

 

Durchgang Keller/Büro ausgeschnitten

Durchgang Keller/Büro ausgeschnitten

Wohnbereich Decken komplett zu. Sieht schon wieder ganz anders aus.

Wohnbereich mit Gipskarton geschlossen

Wohnbereich mit Gipskarton geschlossen

Handläufe an der Treppe montiert. Die Farbe der Eichenstufe und Handläufe haben wir uns anders vorgestellt. Sieht aber auch so gut aus. Ich denke sie ist leicht weiß gewachst. Werde ich mal nachfragen.

Handläufe Treppe montiert

Handläufe Treppe montiert

Die Tage werde ich ein paar Fotos nach reichen. Aber wir sind momentan ganz gut beschäftigt. Morgen kommt mein Elektriker und wird die Elektrik für den Keller abschließen (BHL). Werde dann tatsächlich das erste Mal im Haus meiner regulären Arbeit nachgehen, damit ich nicht zweimal fahren muss.

Mittwoch geht es dann los mit Fußbodenheizung im Haus. Und am Wochenende sind wir wieder dran. Wir müssen die gesamte FBH im Keller am Wochenende schaffen, weil nächste Woche schon der Estrich kommt. Zuerst für den Keller und dann Mitte/Ende der Woche für Erdgeschoß und Dachgeschoß. Wir konnten mit der Fußbodenheizung leider nicht früher anfangen, weil ich das Material nicht früh genug bestellen konnte, da die Berechnung der Heizflächen sehr lange auf sich warten ließ. Wenn alles klappt, wird es eine Punktlandung. Wenn nicht, müssen wir den Estrich mindestens für den Keller verschieben. Es bleibt spannend.

Sorgenkinder nachtrag

Nachtrag zum Beitrag Unsere Sorgenkinder:

Das Dach! Wir wollten Dachsteine in Anthrazit. Kosten aber ca. 1000€ Aufpreis. Grau hat zu wenig Kontrast zur Fassade. Also nehmen wir schwarz. Die Sorge: Wird das nicht viel zu schwarz und dominant?!

Sorge-Berechtigt-Faktor: 0

Schwarzes Dach sieht super aus. Toller Kontrast zur Fassade. Wir sind sehr zufrieden. Auch wieder beachtlich, wie schnell das gesamte Dach eingedeckt und sogar die Rinnen angebracht sind.

Schwarzes Dach

Schwarzes Dach

Naturschwimmbad Dahlener Heide und im Hintergrund unser frisch eingedecktes Dach

Naturschwimmbad Dahlener Heide und im Hintergrund unser frisch eingedecktes Dach

Schwarzes Dach

Schwarzes Dach

Und dann durfte ich gestern noch helfen unser Vordach zu montieren. Hatte die wichtigste und sicher schwierigste Aufgabe: Pfosten halten!

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Richtfest!

Gestern hatten wir unser Richtfest. Sehr kurzfristig verschoben und deshalb leider viele Absagen. Aber letztlich wurde es doch voll und eine gesellige und tolle Runde!

Iris und ich haben einen Vorbereitungsmarathon für das Richtfest hingelegt. Iris noch mehr als ich. Bis tief in die Nacht am Dienstag hat sie gekocht und vorbereitet. Bis 23 Uhr waren wir gemeinsam beschäftigt und es hiess: „Bin gleich fertig, komme gleich nach.“. Gleich war wohl irgendwann um 2 Uhr, wovon ich nichts mitbekommen habe.

Mittwoch habe ich normal gearbeitet. Ich wollte etwas früher Feierabend machen, schnell Muffins backen und los. Nachmittags kam dann ein Anruf, den man nicht so gerne hat. Der Keller, den wir 2 Tage lang trocken gesaugt, gekehrt und gereinigt haben…ich erinnere an diese Fotos hier:

Potentielles Gästezimmer

Potentielles Gästezimmer

Werkraum mit Lichtschacht

Werkraum mit Lichtschacht

HWR

HWR

…ist nach den starken Regenfällen wieder voll Wasser gelaufen. Die Freude ist groß, also noch früher Feierabend und das ganze mal vor Ort ansehen.

Keller wieder 2-3cm unter Wasser. Dazu jede Menge Schlamm. Woher das Wasser kam war schnell klar. Der Nachbar hat noch keine Entwässerung und deshalb sammelt sich um das Haus das Wasser, was nicht versickert. Unser Tiefbauer Herr Anders hat dafür extra einen Graben gezogen, wo sich das Wasser sammeln sollte. Hat auch prima funktioniert. Bis es in den letzten Tagen es so stark geschüttet hat, dass sich die Wassermengen dort einen Weg in unseren Lichthof gegraben haben. Dort versickert der Schwall nicht schnell genug und rein in den Keller…

Ok, keine Zeit. Also erstmal ignoriert. Auto ausgeräumt, schnell zum Edeka und Getränkekästen nachgekauft. Den letzten Kasten habe ich um 17:59 Uhr (18 Uhr Richtfest Beginn) aus dem Auto geräumt. Passt doch!

Iris hat derweil im Haus schon alles mit Hilfe von meiner Mutter und anderen vorbereitet.

Das Richtfest war super. Wir haben unzählige Hausführungen gemacht (und das macht man gerne!), es waren viele nette Leute und vor allem viele Nachbarn da. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Herrn Stark, unserem Verkäufer aus Frechen, unseren Architekten und sogar unser Tiefbauer hat sich blicken lassen. Über die anderen Gäste haben wir uns natürlich nicht minder gefreut. Insbesondere aber auch über unser tolles Richtteam um Thomas Bronder den Richtmeister. Prost!

Nachdem der Starkregen sich endlich von einem dunklen Sternenhimmel abgelöst hat, ging es raus zum *PROST* aufrichten des Richtbaumes *PROST* und zum aussprechen des … jetzt hab ich den Text vergessen… *PROST* ah jetzt geht es besser Richtspruches von unserem Richtmeister. PROST!

Als dann Abends die letzten Gäste spät gegangen sind haben wir aufgeräumt…und ich hab angefangen den Keller auszusaugen. Um 1 Uhr Nachts war alles wieder trocken und sauber. Jetzt kann der nächste Regen kommen und alles unter Wasser setzen. Irgendwie ist der Spass bei der Sache schon kleiner, wenn man weiß, dass man das jetzt alles zum Zweiten mal macht. Aber das Ergebnis entschädigt dann wieder.

Dadurch, dass wir durchgehend in Eile und Beschäftigt waren, hatten wir gar keine Zeit die Fortschritte im Haus zu begutachten. Es geht nämlich rasant weiter. Ich glaube ich war 6 Mal im Hauswirtschaftsraum, bevor ich einmal zur Decke geguckt habe…oh…da sind ja schon alle Lüftungsleitungen und Abwasser angeschlossen?! Krass.

Kurz:

  • Wir haben Strom! Nach nur 1 1/2 Tagen mit Elektrikern im Haus ist alles verkabelt, der eigene Zähler drin, Licht vorhanden, Rollläden funktionieren
  • Ein paar Dachsteine sind schon verteilt. Ich bin extrem neugierig, wie das schwarze Dach nun aussieht. Hatte aber noch keine Zeit zu gucken.
  • Lüftungskanäle im ganzen Haus sind drin
  • Tausend andere Kleinigkeiten

Der Zähler stand schon, 5kw Heizlüfter sei Dank, auf 150kWh. Autsch! Was mich daran erinnert, dass ich den Stromanbieter noch wechseln muss. Es geht zu BayWa Renewable Energy. Der günstigste Ökostromanbieter, der ein „sehr gut“ im Öko-Test bekommen hat.

Auch die erste Nacht haben wir im Haus verbracht. Geschlafen haben wir in der Ankleide, weil dort genug Platz auf dem Boden ohne Lüftungsleitungen, etc. ist. Wir haben zwar überall im Haus Licht und das brannte auch überall…aber noch keine Lichtschalter…und keine Ahnung, wie das Licht ausgeht. Schalter haben wir nicht gefunden…also stumpf die Hauptsicherungen im Keller raus und dunkel ists. Erstaunlich gut geschlafen und uns gewundert wie extrem leise es im Haus ist.
Am nächsten Morgen zeigt uns der Richtmeister die Zentralschalterfernbedienung für Licht- und Rollläden die gar nicht so versteckt am Gäste Bad hängt.

Gute N8!

ps: Leider haben wir im Stress verpeilt vom Richtfest und Keller, etc. Fotos zu machen.
pps: Wenn jemand der Gäste Fotos gemacht hat, bitte Zusenden!

2 Tage wach… (oder: der Aufstelltag aus einer anderen Perspektive)

So oder so ähnlich hat sich für mich der Hausstellungstag angefühlt. Vom Gefühl her ist es nicht das „Oh Gott, ich muss wachbleiben, weil ich noch fertig arbeiten muss “ sondern vielmehr das Gefühl, das man am ersten Urlaubstag hat nachdem man mitten in der Nacht aufgestanden ist und schon um acht Uhr im Hotel ankommt.

Am Freitag war vor lauter Aufregung die Nacht relativ früh um halb fünf Uhr zu Ende. Die Tasche mit den Fressalien für uns und unser Aufstellteam war schnell gepackt, denn wir hatten schon den Abend vorher alles vorbereitet. Als wir dann gegen halb sieben auf der Baustelle ankamen, sahen wir den Kran und dessen Flutlicht schon von weitem. Es wirkte fast als würde ein Raumschiff landen.
Schnell eilten wir zur Baustelle, wo das Weberhaus Team schon fleißig bei der Arbeit war. Unser Richtmeister Thomas erkannte die zwei dämlich grinsenden Personen sehr schnell als Bauherren und begrüßte uns herzlich. Was dann passierte kann man als Laie einfach nur staunend beobachten.

In null komma nix „flog“ ein Wandteil nach dem anderen ein.

11m Wand in 12m Gerüst!?

 

Vorallem unsere 11m lange Front wurde millimetergenau vom Kranführer zwischen das Gerüst manovriert, wo fünf Männern zeitgleich werkelten. Das Team wirkte extrem eingespielt und arbeitete Hand in Hand. Besonders interessant war die Einpassung des Erkers, denn dort ging es tatsächlich um jeden Millimeter.

Als die Außenwände standen, musste ich kurz die Baustelle verlassen um Brötchen zu holen, was ich jedoch im Eiltempo erledigte, denn wer ne halbe Stunde weg ist, verpasst unter Umständen ein ganzes Haus 😉 .

In der kurzen Frühstückspause durften wir endlich, bewaffnet mich Brötchen und Kaffee ins Haus, was wir vorher aufgrund der einschwebenden Hausteile natürlich nicht durften.  Schon ein tolles Gefühl den Grundriss nun in 3D zu erleben…..um fest zu stellen, ob die Vorstellungskraft versagt hat oder nicht und unsere „Sorgenkinder“ (Die Wand zur Küche, liebevoll „Der Zipfel“ genannt, das kleine Gäste WC) stellten sich als unbegründet heraus….wäre da nicht der Durchgang zum Büro, der gefühlte vierzig cm breit ist und ein Durchgehen mit Fahrrädern, Gepäck etc absolut unmöglich macht. Unser Richtteam und unser Bauleiter konnten uns aber auch hier schnell beruhigen und nun wird von der Wand ein Stück weggenommen und unser Durchgang vergrößert.

Nach der Pause ging es dann auch Schlag auf Schlag weiter. Die Decken flogen ein und auch die ersten Gäste näherten sich der Baustelle….Thomas Mama, vollgepackt mit leckeren Sachen für unser Team und natürlich uns. Kurz danach kam die Verstärkung aus der Eifel, mein Papa und mein Bruder Karsten. Beide beobachteten mit Argusaugen (da vom Fach) die Arbeiten und zeigten sich angetan vom Fortschritt. Das Kompetenz Duo wurde komplettiert von Dieter, Thomas Bruder, der als Dachdecker auf viele Dinge besonderes Augenmerkt legte. So langsam aber sicher bekamen wir alle Hunger und während wir genüsslich quatschen und grillten, ackerten die Jungs weiter und genehmigten sich zwischendurch die eine oder andere Wurst.

Am Nachmittag kamen noch meine Tante und mein Onkel und einige unserer Nachbarn vorbei und auch sie waren von der Schnelligkeit mit der ein Haus entstannt fasziniert.

So langsam neigte sich der Tag dem Ende zu, es wurde dunkel und nachdem auch das letzte Dachelement an seinem Platz gelandet war („Wir sind die Geilsten!“), konnte unser Team endlich nach Haus fahren und auch meine Beine waren auf einmal ganz schwer…

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Es war ein Tag,der vieles verändert hat, denn der erste Gedanke am nächsten Morgen war: „Cool, wir haben ein Haus.“ Insbesondere die Geschwindigkeit mit der ein Traum Gestalt annimmt und die Möglichkeit dies alles beobachten zu können, sind atemberaubend. Gerade für Menschen wie mich, denen Grundrisse und Maßeinheiten wenig sagen, wird der erste Gang durchs Haus unvergesslich bleiben.