Es hätte so einfach sein können…

…war es aber nicht. Die letzten paar Leerrohre, die noch nicht gefunden waren, waren nochmal eine Herausforderung für sich. Zwei Leerrohre hatte ich noch vergessen zu markieren und diese mussten wir noch komplett frei kloppen. Diese liefen aber sehr gerade nach oben und gut vermessen waren die auf Anhieb gefunden. 4 cm breites kleines Loch und beide waren frei.

Schwieriger waren die beiden im Arbeitszimmer. Exakt vermessen und trotzdem nicht gefunden. Also den Ausschnitt breiter gemacht. Nichts zu sehen. Das war über eine Stunde Arbeit ohne Erfolgserlebnis.

Also erstmal sein gelassen und mit der Verkabelung für den Keller, zwei Wochen später als geplant, begonnen. Im Laufe des Tages kommt unser lieber Nachbar Andy vorbei und versucht sich auch nochmal erfolglos an den Leerrohren. Zwischendurch haben wir Fotos der Kellerdecke angeschaut und dort die Position der Leerrohre exakt lokalisiert und Andy hat genau an der Stelle geschaut. Nix.

Ich bin immer noch mit den Kabeln zugange, da kommt mein Bruder. Ihm nochmal Fotos gezeigt … 2 min. da hatte er die gefunden?! Da weiß man nicht, ob man sich freuen oder ärgern soll. 😀 Ne im ernst, haben uns natürlich gefreut. Die waren längst frei gelegt und an der vermuteten Stelle. Sind nur leider glatt abgeschnitten und mit Mörtel voll gelaufen, dass sie nicht zu sehen waren. Mein Bruder hat noch etwas beherzter auf den Boden gekloppt als ich und zack…da waren sie…

Die gesamte Verkabelung für den Keller ist erledigt. Auch nicht ohne war die Verkabelung für die Lüftung. Das habe ich verpeilt. Wir haben bei Weberhaus die Dosen für die Lüftung bestellt und ich bin davon ausgegangen, dass da auch die Cat5 Leitung dazu gehört. Irgendwann als die Jungs die Wände und Decken geschlossen haben, frage ich mich, wie da jetzt die Kabel rein sollen. Also gefragt: „Die sind doch Bauherrenleistung!“.

Oha! Schön blöd, steht auch so in der Ausstattungsbeschreibung. Ich meine das wäre mal anders abgesprochen gewesen. Aber was zählt ist die Ausstattungsbeschreibung und die haben wir abgesegnet. In dem Fall selber schuld. Also so wenig Gipskartonplatten, wie möglich,  wieder ab (besonders lustig bei den großen) und die Kabel durchgefädelt. Im Gästebad hat die Wand eine Dampfbremsfolie. Aber zum Glück auch eine Öffnung für ein Leerdosen Radio. Mit Kabeldurchziehhilfe und viel Gefrickel haben wir dann alle Kabel noch unter bekommen.

Nebenbei haben wir noch vor der Fußbodenheizung das ganze Haus gekehrt und gesaugt und noch einige Kleinigkeiten erledigt. Morgens früh angefangen und abends nicht vor 22 Uhr aus dem Haus.

Zu den Kleinigkeiten gehört zum Beispiel das Ausgussbecken im Hauswirtschaftsraum:

Ausgussbecken montiert

Ausgussbecken montiert

2 Gedanken zu „Es hätte so einfach sein können…

    1. Thomas Bauherr Beitragsautor

      Für wahr, für wahr. Bewahrheitet sich hier total. 🙂 Aber es hat ja noch geklappt.

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